Winterdienst auf Unnas Gehwegen ohne Streusalz

rnNeue Firma verpflichtet

Die Stadt hat eine neue „Fußtruppe“ für den Winterdienst engagiert. Ärger über einen zu starken Einsatz von Salz als Streumittel will sie mit dem Auftragstext vorbeugen: Allein Sandgranulat und Asche sind als Streumittel zugelassen.

Unna

, 14.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Eine Firma aus Bergkamen erhält diesen Auftrag für die nächsten vier Winter. Die Neuausschreibung des Auftrages war turnusgemäß erfolgt. Und doch macht die Stadtverwaltung kein zu großes Geheimnis daraus, dass der vorherige Partner seinen Auftrag nicht zur vollen Befriedigung erfüllt hat. Als eines Tages ein regelrechter Salzwall einen Weg zum Rathaus freitauen sollte, wurde die Arbeit der Firma zum öffentlichen Ärgernis.

Dass die Stadt Teile des Winterdienstes an privatwirtschaftliche Firmen vergibt, ist seit einigen Jahren Praxis. Der Einsatz der Firmen soll Ressourcen schaffen, um bei besonders strengen Wintereinbrüchen genügend Leute im Einsatz zu haben. Der neu erteilte Auftrag betrifft den Winterdienst per Hand auf den Flächen und Wegen, die von Fußgängern genutzt werden.

Insgesamt sind es 7.208,5 Quadratmeter Verkehrsfläche, die die Firma aus Bergkamen überwachen und bei Bedarf räumen muss. Schnee wird sie mechanisch beseitigen, was im professionellen Einsatz eher mit der Schneefräse geschieht als mit der Schaufel. Salz soll nicht zum Einsatz kommen. Stattdessen verhindern „abstumpfende Mittel“ ein Rutschen.