Wir sind die Guten

Dora Heldt

Am Strand von Sylt liegt ein unbekannter Toter und eine Frau, die illegal zur Untermiete wohnt, wird vermisst. Das verspricht allerlei Ermittlungsarbeit für die Insel-Polizei und natürlich für das bewährte Rentner-Quartett, das Autorin Dora Heldt in ihrem Kriminalroman „Wir sind die Guten“ mit seinem zweiten Fall betraut.

01.08.2017, 09:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dass es zwischen dem Toten und der Verschwundenen eine Beziehung geben muss, ist natürlich jedem Krimileser klar. Einschübe von Tagebuchausschnitten einer misshandelten Frau können davon nicht ablenken.

Nicht wirklich spannend

Doch die Verwicklungen untereinander entblättert Dora Heldt recht langsam und nicht unbedingt spannend. Ihr geht es wohl mehr um die Zeichnung ihres Personals, das mit all seinen Macken und Marotten äußerst ausführlich geschildert wird.

Die Rentner sehen sich selbst als die im Titel erwähnten Guten und helfen der Polizei auch dieses Mal wieder, den Fall aufzuklären. Daneben werden natürlich auch die Liebesgeschichten einzelner Protagonisten weiter gesponnen.

Leichte Kost für den Strandkorb, mit der Dora Heldt wieder auf der Bestsellerliste landete.

Dora Heldt: Wir sind die Guten, 507 S., dtv, 15,90 Euro, ISBN 978-3-423-26149-4.