Wirtschaftsförderer wünscht sich Gewerbegebiet

Industriestandorte

GROPPENBRUCH Udo Mager, seines Zeichens Geschäftsführer der Dortmunder Wirtschaftsförderung, hat, wie seine Funktion verrät, hauptsächlich den Blick auf ökonomisches Wachstum. Das heißt auch, er ist ständig auf der Suche nach Freiflächen, die in Gewerbeflächen umgewandelt werden könnten.

von Von Nils Heimann

, 30.06.2010 / Lesedauer: 2 min
Wirtschaftsförderer wünscht sich Gewerbegebiet

Auf dieses Gelände hat die Wirtschaftsförderung ein Auge geworfen.

Dieser Vorstoß ruft bei Mengeder Politikern unterschiedliche Reaktionen hervor. Manfred Jockheck, B90/Die Grünen, beispielsweise hegt „größte Bedenken gegen den Standort“, wie er auf Anfrage erklärt. Die Grünen hätten sich schon seit Jahren auf die Fahne geschrieben, dass Groppenbruch frei von einem Gewerbegebiet bleiben solle. „Durch ein Gewerbegebiet würde die dort verlaufende Frischluftschneise empfindlich gestört“, befürchtet er. Beim Fraktionssprecher der CDU, Joachim Farnung, schlagen hingegen zwei Herzen in der Brust. „Aus politischer Sicht glaube ich, dass wir mittelfristig nicht drum herum kommen, diesen Standort zu nutzen, denn für die Weiterentwicklung der Stadt werden Flächen gebraucht.“

Aus Sicht eines Privatmannes hätte er wegen einer solchen Entscheidung allerdings „Bauchschmerzen“. „Als Anwohner könnte ich aber auf ein Industriegebiet dort gut verzichten“, versicherte er. Von Seiten der SPD habe man sich bislang über dieses Thema noch überhaupt keine Gedanken gemacht, wie Fraktionssprecher Werner Locker bestätigt. „Das ist in der vergangenen Legislaturperiode nicht thematisiert worden, daher kann ich dazu im Moment noch nichts sagen“, so Locker.

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