Wissenschafts-Dienstleister führt Familienbefragungen vor Ort durch

Seit 2007: "Faktor Familie"

BOCHUM Dass die Städte in der Region die spezifischen Problemlagen von Familien immer mehr im Blick haben, sieht man am Erfolg von Faktor Familie.

von Von Max Florian Kühlem

, 12.01.2010, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Repair-Café in der Hochschule Bochum

Repair-Café in der Hochschule Bochum

2007 ging der an der Ruhr-Universität angesiedelte Wissenschaftsdienstleister aus dem Team Familienberichterstattung des Zentrums für interdisziplinäre Regionalforschung hervor. "Nach Grundlagenforschungen in Gelsenkirchen, Oberhausen, Herten und Unna wollten wir diese Art der Forschung weiter anbieten", erklärt die geschäftsführende Soziologin Annett Schultz.Verwaltungsdaten und Familienbefragungen

Zur Evaluation der Situation von Familien in den Städten setzt das von RUB-Professor Klaus Peter Strohmeier angeleitete Team auf die systematische Aufbereitung von Verwaltungsdaten, die über die Resorts hinweg gesammelt werden, und Familienbefragungen vor Ort. Zu den 13 Städten von Gütersloh bis Siegen, für die Faktor Familie arbeitet, gehört Bochum bisher noch nicht.Bislang keine Sozialraumanalyse für Bochum

"Die Stadt hat in Zusammenarbeit mit der Uni bislang vor allem Sozialraumanalysen erstellen lassen mit dem Fokus auf soziale Problemlagen", so Schultz. Man würde sich jedoch freuen, auch für Bochum forschen zu können. Neben der Forschung bietet Faktor Familie auch Weiterbildung an. Etwa einen jährlichen Workshop, bei dem alle Projektpartner aus den unterschiedlichen Städten zusammenkommen und ihre Situationen vergleichen können.