Wissensdurst ist noch nicht gestillt

PERSEBECK Bürger fragen, Politiker antworten - wenn auch mit ein wenig Verzögerung.

von Jens Lukas

, 16.01.2008, 15:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit seinem Wissensdurst bezüglich der Menglinghauser Straße wandte sich Anwohner Klaus Treichel an den Hombrucher Bezirksbürgermeister . Warum die Menglinghauser Straße nach der Modernisierung weiterhin als Durchgangsstraße und nicht etwa als Kreis- oder Landstraße klassifiziert sei, will Treichel wissen - und wie eine Neueinstufung erfolgen kann.

Seine Straße sei vergleichbar mit der Straße "Am Beilstück" in Barop, glaubt Treichel: "Das ist eine Landstraße, und daher zahlen die Anwohner hier keine Abgaben; das haben diese mit persönlich bestätigt." Der Perse becker hofft, jene weit über 400 einsparen zu können, die er nach dem kommunalen Abgabegesetz (KAG) mit 1,80 pro angerechneten Quadratmeter im Zuge des Umbaus der Straße zahlen muss. "Die Rechnung wird wohl Mitte des Jahres kommen; einige Anwohner müssen sogar rund 1800 Euro zahlen", hat Treichel bei einer Informationsveranstaltung Ende 2007 erfahren - und will am Ball bleiben.

Bezirksbürgermeister Steinmann will so schnell wie möglich die Bürger-Fragen beantworten: "Ich hole mir bei der Verwaltung noch die notwendigen Informationen und schreibe Herrn Treichel dann einen Brief." Der SPD-Mann erinnert sich, dass die Planung der Ausfallstraße nach Witten in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern abgewickelt wurde - und ist noch gar nicht abgeschlossen. Steinmann: "Sobald es die Witterung zulässt, werden noch drei Zebrastreifen eingerichtet.

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