Wittener sammelte als "Couchsurfer" Reiseerfahrungen

Internetplattform

Eine völlig andere Art des Reisens: Auf der Couch bei völlig Fremden übernachten. Über die Plattform "Couchsurfing" können Reisende mit Menschen in ihrem Zielort Kontakt aufnehmen, um günstig einen Schlafplatz zu finden. Der Wittener Lukas Stolz ist überzeugter und erfahrener "Couchsurfer".

INNENSTADT

von Von Carsten Christian

, 28.09.2012, 16:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lukas Stolz hat auf der Couch Platz genommen, auf der Couchsurfing-Gäste in der WG-Küche einen gemütlichen Schlafplatz fänden.

Lukas Stolz hat auf der Couch Platz genommen, auf der Couchsurfing-Gäste in der WG-Küche einen gemütlichen Schlafplatz fänden.

Laut eigenen Angaben der Plattform sind rund fünf Millionen Menschen aus 93 000 Städten in 207 Ländern bei „Couchsurfing“ angemeldet. Die Seite war Vorreiter bei der Idee, günstig bei Fremden zu übernachten. Mittlerweile gibt es andere Seiten, die einen ähnlichen Service anbieten.

Doch Stolz findet nicht nur lobende Worte. Dass die Seite vor kurzem die Unternehmensform wechselte und somit nun auch Geld von Investoren annehmen darf, sieht er kritisch. „Es sollte dabei um ehrliche Absichten gehen, nicht um Geld.“ Bleibe es bei diesem Finanzierungsmodell oder werde dies gar ausgebaut, habe der Student sich schon überlegt, zu eine anderen Plattform wechseln. „Mittlerweile gibt es schließlich genug andere Angebote dieser Art“, gibt der junge Mann zu bedenken. Im nächsten Jahr will Stolz mit einer Ente durch Ost-Europa reisen, um wieder bei neuen Gesichtern auf dem Sofa zu landen — egal, ob er sie über „Couchsurfing“ oder eine andere Plattform gefunden hat.

Laut eigenen Angaben der Plattform sind rund fünf Millionen Menschen aus 93 000 Städten in 207 Ländern bei „Couchsurfing“ angemeldet. Die Seite war Vorreiter bei der Idee, günstig bei Fremden zu übernachten. Mittlerweile gibt es andere Seiten, die einen ähnlichen Service anbieten.