Wittener verkauften Zeitungen für Verein bodo

Dr. Ausbüttel & Co. GmbH

Für einige war es eine Grenzerfahrung und für fast alle bereichernd – der Einsatz der Dr. Ausbüttel & Co. GmbH für den gemeinnützigen Verein bodo. Etwa 50 Wittener Mitarbeiter zeigten vergangenen Samstag in Dortmund soziales Engagement. Sie halfen dem Verein bodo, klärten über dessen Arbeit auf und verkauften Zeitungen.

ANNEN

von Von Sebastian Ritscher

, 20.09.2011, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Außerdem gibt es ein Buchantiquariat, Umzugshilfe und ein Second-Hand-Geschäft. All diese Projekte haben die Ausbüttel-Mitarbeiter vorgestellt. Und sie haben überall mit angepackt. Mit weißen T-Shirts und Luftballons und eigens gestalteten Info-Flugblättern machten die 50 Mitarbeiter auf bodo aufmerksam, informierten und schnupperten in den Alltag der bodo-Mitarbeiter hinein. „Es war für mich eine Grenzerfahrung“, sagt Stephanie Breuer, Physiotherapeutin bei Ausbüttel. „Sich so nah mit den Notlagen dieser Menschen auseinander zu setzen, ist hartes Brot.“ Breuer stand mit einem bodo-Verkäufer vor einem Modegeschäft und versuchte das Straßenmagazin an den Passanten zu bringen.

„Wenn man da steht, ist man wirklich Luft. Wenn man die Zeitung auf dem Arm hat, rasen die Leute einfach an einem vorbei“, erzählt sie. Stefanie Janne Klar berichtet von einer anderen Begebenheit. „Die Zeitungsverkäufer sind untereinander loyal und kollegial.“ Klar war ebenfalls mit einer Verkäuferin unterwegs und wollte Zeitungen verkaufen. Dabei lernte sie, dass bodo-Verkäufer eigene Bezirke haben und Rücksicht auf den Bereich ihrer Kollegen nehmen. „Insgesamt war das Feedback gut“, so Klar. „Unsere Mitarbeiter fanden den Tag hart, aber gut. Viele sind auch ins Nachdenken gekommen.“ Das ist nicht verkehrt, immerhin soll das Projekt nachhaltig wirken. Deswegen kommen auch noch einmal bodo-Mitarbeiter und besuchen das Unternehmen in Annen.

Dann werden Fotos geschaut und ein Film geguckt, der am Samstag gedreht wurde. Nicht nur mit den eigenen Kollegen ist Klar zufrieden, auch mit dem bodo-Team: „Dort haben wir Werte gesehen, die uns auch wichtig sind. Engagiert und schnell zu arbeiten, das haben wir da wiedergefunden.“ Das eine Projekt ist vorbei, das nächste steht bereits an. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für den Sozialtag im kommenden Jahr.