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Wohngebiet Hohenbuschei: Vermarktung beginnt nächste Woche

BRACKEL Trotz des Trends zu gebrauchten Immobilien ist Silke Seidel, Geschäftsführerin der Hohenbuschei GmbH, zuversichtlich, dass das Neubaugebiet auf dem Gelände des „Alten Flughafens“ gut angenommen wird.

von Von Uwe Brodersen

, 13.11.2008
Wohngebiet Hohenbuschei: Vermarktung beginnt nächste Woche

Silke Seidel beim Sommerfest auf Hohenbuschei.

Wie groß die Nachfrage sein wird, lasse sich noch nicht sagen. Im Frühjahr nächsten Jahres werde der Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan gefasst, so die Planerin, und erst dann könnten Kaufverträge unterzeichnet werden. Ende 2010 sollen die ersten Häuser gebaut werden. Vorgesehen sind ca. 1000 Wohneinheiten. „Wir haben einen Vermarktungszeitraum von zehn bis zwölf Jahren einkalkuliert“, so Seidel.

Aus zwei Gründen ist sie überzeugt, dass sich die Neubauten gut verkaufen werden. Zum einen seien Energiesparmaßnahmen dort viel besser als im Altbau umsetzbar – und diese senkten die Nebenkosten –, zum anderen ließen sich Wohnwünsche verwirklichen. „Bei Bedarf werden wir die Planung anpassen, etwa die Grundstückszuschnitte ändern, dabei aber nicht zu kleinteilig werden.“ Die Vermarktung auf Hohenbuschei beginnt am Montag (17.11.). Interessenten können sich Grundstücke reservieren lassen. Bis zum 31.5.2009 gibt es einen Frühbucherrabbat von 15 Prozent auf den Grundstückspreis von 225 €/qm inklusive Erschließung. „Ich habe da zwei Seelen in meiner Brust“, bemerkt Ulrich Begemann, stellvertretender Bezirksbürgermeister, zu dem Trend in Richtung Altimmobilien. Als Stadtbezirks-Repräsentant sei ihm die Vermarktung einer Fläche wie Hohenbuschei wichtig, als Grüner wünsche er, dass nicht weitere Freiflächen versiegelt werden.

„Im Falle von Hohenbuschei haben wir dem Projekt zugestimmt, da es sich um keine Freifläche handelt, sondern ein alter Militärstandort rekultiviert wird.“ Der Wohnraumbedarf eines Einzelnen habe sich in den letzten Jahrzehnten nahezu verdoppelt. „Die Nachfrage nach Wohnraum ist da.“ Prinzipiell besser sei es aber, so Begemann, wenn diese in Bestandsimmobilien fließe. „Das ist preisgünstiger und schafft Arbeit für Handwerker.“