Wolfgang Tiefensee auf Stippvisite

Phoenix-See

HÖRDE Wolfgang Tiefensee war am Dienstag in Dortmund. Der Bundesverkehrsminister besichtigte u.a. die Baustelle Phoenix-See. Und vor Ort hatte er eine Menge Fragen im Gepäck.

von Von Julia Gaß

, 02.06.2009, 16:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wolfgang Tiefensee auf Stippvisite

Wolfgang Tiefensee schaffte sich seinen eigenen Eindruck über die Fortschritte.

„Das wird ganz toll. Ich bin hoch erfreut, dass die 15 Millionen Euro vom Bund so gut angelegt sind.“ Er habe „eine große Vorstellungskraft“, betonte Tiefensee. „Ich kenne das vom Braunkohletagebau in der Lausitz und in Brandenburg; plötzlich entsteht eine neue Landschaft. Das Phönix-See-Projekt ist gut bedacht.“„Es entstehen hier völlig neue Qualitäten. Auch das Ortszentrum konnte vorher gar nicht richtig atmen“, erklärte Sierau dem Minister Europas größte Baustelle. Und Dr. Emanuel Grün, Vorstandsmitglied der Emschergenossenschaft, malte mit der Hand in der Luft auf der staubigen Sand-Lehmkulisse, in der Bagger und LKW kreisten, den Verlauf der neuen renaturierten Emscher nach.

Und Tiefensee besitzt seit gestern auch das Buch „Mensch.Emscher!“ mit Tipps für Expeditionen. „Das Projekt Phönix-See ist beispielhaft“, lobte der Minister. „Mit dieser Mischung aus Wohnen, Technologie, Arbeit und Erholung entsteht ein völlig neues Landschaftsprofil und ein neuer Magnet.“ Tiefensee versprach: „Ich werde mich für die Erhöhung des Finanzvolumens im Programm für mehr Lebensqualität der Menschen in Städten einsetzen. Das ist extrem wichtig.“