Zahlen und Fakten zur EU-Förderung für Landwirte

EU-Gelder für Landwirte

Wie wichtig ist eigentlich die Landwirtschaft heute noch in Deutschland? Wieviel Geld aus Brüssel fließt an die Landwirte? Wir haben die wichtigsten Zahlen und Daten zusammengetragen.

Dortmund

, 09.05.2019 / Lesedauer: 2 min
Zahlen und Fakten zur EU-Förderung für Landwirte

Für Landwrite zählt nur die Fläche, die sie bewirtschaften, wenn sie Geld von der EU haben wollen. © no one cares

Deutschland ist schon lange kein Agrarland mehr. 2018 wurde nur noch 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts durch die Land- und Forstwirtschaft sowie die Fischerei erwirtschaftet. 1,26 Prozent der Beschäftigten waren in diesem Sektor beschäftigt.

In Nordrhein-Westfalen gab es 2016 – aus diesem Jahr stammt die aktuelle Agrarstrukturerhebung – 33.688 landwirtschaftliche Betriebe. In ihnen waren 30.600 Vollzeit- und 86.400 Teilzeitkräfte beschäftigt. Die Zahl der Betriebe ist in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch gesunken. Zum Vergleich: 1991 gab es in NRW noch 60.912 landwirtschaftliche Betriebe.

Die bewirtschaftete Fläche ist seit 1991 ebenfalls gesunken, von 1,5 Millionen auf 1,4 Millionen Hektar. Im Schnitt bewirtschaftet ein einzelner Betrieb 42,8 Hektar. Landesweit haben gut 3.200 Betriebe mehr als 100 Hektar.

2018 wurden in NRW 442,9 Millionen Euro an direkten EU-Fördermitteln für landwirtschaftlich genutzte Flächen ausgezahlt. Im Schnitt wurde jeder landwirtschaftliche Betrieb in NRW mit 10.500 Euro Direktzahlungen gefördert.

Was die einzelnen Landwirte an EU-Fördermitteln erhalten ist absolut transparent. Jedes Jahr müssen alle EU-Länder bis zum 31. Mai an die EU melden, welche Gelder sie an wen überwiesen haben. Diese Zahlen werden dann auf Euro und Cent genau im Internet veröffentlicht und sind für jeden einsehbar.

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