Zaubermaus Wosz wirbelt durch die Halle

Traditionsmasters

Die rewirpower-Traditionsmannschaft des VfL Bochum startete erfolgreich ins neue Jahr. Das Team von Coach Michael "Ata" Lameck räumte beim 6. NRW-Traditionsmasters vor 2500 Zuschauern in der Mülheimer RWE-Sporthalle gleich dreifach ab.

MÜLHEIM

von Von Wilfried Backs

, 03.01.2011, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Turniersieger in Mülheim: die Traditionsmannschaft des VfL Bochum.

Turniersieger in Mülheim: die Traditionsmannschaft des VfL Bochum.

Nicht nur der überdimensionale Wanderpokal für den Turniersieg ging an die Bochumer Oldies, sondern mit Dariusz Wosz hatten die Jungs von der Castroper Straße auch den besten Turnierspieler in ihren Reihen. Dazu wurde Peter Peschel als bester Torschütze der Veranstaltung ausgezeichnet.Mit großer Spielfreude "Die Jungs sind mit Freude dabei. Da brauchst du gar nichts zu sagen", war "Ata" Lameck von der Leistung seiner Truppe angetan. Auch Assistent Walter Oswald, der für den Notfall auf dem Spielberichtsbogen stand, aber nicht auflaufen brauchte, war begeistert: "Eine starke Leistung vor unserem eigenen Turnier Ende Januar".

Die gesamte Truppe strotzte nur so vor Spielfreude. Allen voran Darius Wosz, der seine Mitspieler nicht nur immer wieder in Position brachte, sondern auch mit Kabinettstückchen glänzte. So machte "Darek" seinem Namen als "Zaubermaus" alle Ehre. Spektakulär sein Treffer zum 4:0 gegen den BVB, als er mit Hilfe der Bande Borussias Torhüter Kühl überwand. Sehenswert auch seine Bude mit der Hacke im Finale gegen Gladbach.27 VfL-Tore

Insgesamt erzielte der VfL 27 Treffer auf dem Kunstrasen der RWE-Halle. Peter Peschel ließ mit neun Treffern nichts anbrennen und holte sich damit die Torjägerkanone. Dariusz Wosz, Dirk Eitzert und Thorsten Schmugge kamen auf jeweils fünf Treffer. Den Rest besorgten Norbert Schywalski (2) und Christian Broos. Dazu verwandelten im Finale gegen Gladbach Dirk Eitzert, Christian Broos, Peter Peschel und René Weiher vom Neunmeterpunkt.

Pech hatte Thorsten Legat, der nur kurzfristig ins Hallengeschehen eingreifen konnte. "Eine Adduktorenzerrung hat mich außer Gefecht gesetzt. Schade, ich hätte gerne durchgespielt. Die Jungs haben das aber auch ohne mich super gemacht."