Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Zechkumpan beinahe totgetreten

Wegen Mordversuchs angeklagt

Gläserweise Wodka, das Wort "Schwuler" und gekränkter Stolz: Das war die Mischung, die einen Lackierer aus Bochum völlig ausrasten ließ. Im Juni fiel der 34-Jährige auf der Alleestraße über einen Zechkumpanen her – und trat den Mann beinahe tot. Seit gestern beschäftigt der blutige Gewaltexzess das Schwurgericht.

MITTE

von Von Jörn Hartwich

, 09.12.2013 / Lesedauer: 2 min

Am Tattag waren sie erst gemeinsam am Engelbertbrunnen unterwegs, anschließend mit der Straßenbahn zum Einkaufen gefahren. Nach dem Ausstieg an der Alleestraße war es in Höhe der Einmündung zur Stahlhauser Straße zum blutigen Streit gekommen. „Ich wollte, dass er K.O. geht“, gab der 34-Jährige zu. Nach dem Absatzkick auf den Schädel will er beim besinnungslosen Opfer noch den Puls gefühlt haben. „Er hatte 22 Schläge in 15 Sekunden, das war für mich normal. Er war ausgeknockt. Die Augen waren zu, ich dachte er hat genug.“ Kurz nach dem Gewaltexzess war der Lackierer festgenommen worden. Neben einer Haftstrafe geht es um die Prüfung einer Zwangseinweisung in der Entzugsklinik. 

Schlagworte: