«Zersetzt»: Ein Gerichtsmediziner in Spezialeinsatz

Michael Tsokos kennt sich aus mit Leichen. Als Chef der Gerichtsmedizin an der Berliner Charité ebenso wie als Autor spannender Romane.

Berlin (dpa)

24.05.2016, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

In seinem neuen Thriller «Zersetzt» kommt wieder Gerichtsmediziner Fred Abel aus dem Vorgängerroman «Zerschunden» zum Einsatz. Abel ist einem Serienmörder auf der Spur, als ihn das BKA nach Transnistrien schickt, eine politisch umstrittene Region zwischen Moldawien und der Ukraine. Dort soll er unter Aufsicht des dortigen Geheimdienstes zwei Leichen identifizieren, die die Söhne eines Oligarchen sein könnten.

Die Leichen weisen Anzeichen von Folter auf, was Tsokos sehr realistisch darstellt. Abel gerät persönlich unter Druck, die gewünschten Ergebnisse zu präsentieren, und er weiß, dass weiterhin zu Hause ein Serientäter frei herumläuft, der dringend gestellt werden muss.

Tsokos und sein Co-Autor Andreas Gößling erzählen die Geschichte mit großem Realismus und ständig anhaltendem Spannungsbogen.

- Michael Tsokos: Zersetzt. Knaur Verlag, München, 420 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-426-51877-9.

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