Zoe schwebte in Lebensgefahr

08.08.2019, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als die kleine Zoe Plichta vor vier Jahren geboren wurde, musste ihre Mama um das Leben ihrer Tochter fürchten. Denn das Mädchen hatte einen offenen Bauch, sie hat sich als Embryo im Bauch ihrer Mutter nicht richtig entwickelt. Dünn- und Dickdarm lagen komplett außerhalb ihres Körpers.

Wer sie heute, vier Jahre später sieht, kann sich nicht vorstellen, dass die Kleine schon so viel kämpfen musste in ihrem kurzen Leben. Mittlerweile fährt sie wie die anderen Kinder Fahrrad und ist voller Lebensfreude. „Was aus ihr geworden ist, da kannst du nur jeden Tag staunen“, strahlt Oma Marion Roth. Dass sie monatelang künstlich mit einem Schlauch beatmet werden musste, kann man nur noch aus Erzählungen erahnen. „Das Einzige, was daran erinnert, sind die Narben“, sagt Roth. Sogar in den Kindergarten geht Zoe mittlerweile. Auf Zoes Ernährung muss man dort achten. Die Erzieherinnen dort wissen nur, dass sie eine etwas spezielle Ernährung braucht. Ganz aufgeben kann Mama Madeline Plichta ihre Sorgen um die kleine Zoe aber wohl nie. Ihr schönstes Erlebnis war, dass die Ärzte die kleine Zoe nicht mehr wiedererkannt haben, weil sie sich so gut entwickelt hat. Von dem Frühchen in Lebensgefahr ist keine Spur mehr. Tom Schlieck