„Zombieland“ mit Woody Harrelson setzt auf bluttriefende Effekte

Horrorfilm

George A. Romeros Zombie-Filme („Night Of The Living Dead“ und Co.) zur Komödie umbiegen? Diese Idee stand schon hinter der englischen Produktion „Shaun Of The Dead“ (2004). Aus Amerika kommt jetzt Ruben Fleischers Untoten-Verwurstung „Zombieland“.

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 14.12.2009, 18:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Musik geht alles besser: Woody Harrelson in "Zombieland".

Mit Musik geht alles besser: Woody Harrelson in "Zombieland".

Auf einem Highway trifft der Bursche den letzten Cowboy, eine schöne Rolle für Woody Harrelson. Macho und Bubi werden Gefährten. Wohin? Go West, nach Kalifornien! Die beiden picken zwei Schwestern auf, die die Jungs aufs Kreuz legen. Auto weg, Waffen weg. Was soll’s: Zombieland ist ein Selbstbedienungsladen, Ersatz kein Problem. Die Komik erschöpft sich zusehends darin, die Kannibalen mehr oder minder originell zur Hölle zu schicken. Kaputtmacher-Orgien, infantil-anarchisch, werden zelebriert, doch die Gagdichte leidet unter Schwindsucht. Bill Murray hat einen wunderbaren Cameo-Auftritt, zum Finale kippt der Film in eine Romanze. Scharfe Braut (Emma Stone) liebt schüchternen Grünschnabel. Doch, doch: Popcorn-Unterhaltung mit Zombies!

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt