Zu wenig Interesse am Klimaschutzpreis

Bewerbungsfrist verlängert

BOCHUM Bis zum offiziellen Ende der Anmeldefrist des Bochumer Klimaschutzpreises, Ende Oktober, hatten sich gerade mal zwei mittelständische Unternehmen bei Gerhard Zielinsky, dem Leiter des städtischen Umweltamtes, gemeldet. "Das ist mir etwas wenig", gesteht dieser, rührt nochmals die Werbetrommel und verlängert die Bewerbungsfrist.

von Von Benedikt Reichel

, 30.11.2009, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gerhard Zielinsky

Gerhard Zielinsky

Dem Sieger winken 3000 Euro. Dem Zweiten immerhin noch 2000 Euro. Und selbst der Dritte geht nicht leer aus. Dennoch hält sich das Interessen am Bochumer Klimaschutzpreis in Grenzen. Die Bewerbungsfrist ist jetzt bis zum Ende des Jahres verlängert worden.

Denn obwohl der Klimaschutzpreis auch in den vorangegangenen zwei Jahren wenige Unternehmen lockte, will Zielinsky an dem Wettbewerb festhalten. Dieser ist Teil des European Energy Awards, den die Stadt vor 14 Tagen in der goldenen Vision überreicht bekam. Eine Abschaffung des Wettbewerbs bedeutet Abzüge in der Punktebewertung - Schlimmstenfalls die Aberkennung des goldenen Awards.

Bewusstsein für Klimaschutz in der Stadt Zudem ist die Idee des Wettbewerbs durchaus ehrenhaft: Der Klimaschutzpreis soll das Bewusstsein für den Klimaschutz in der Stadt stärken. Unternehmen, die klimaschonende Projekte durchgeführt haben oder solche planen, sollen sich präsentieren und möglicherweise eine finanzielle Unterstützung bekommen. Das gelte nicht nur für bauliche Maßnahmen, sondern beispielsweise auch für besondere Mitarbeiterschulungen, erklärt Gerhard Zielinsky.Gute Chancen auf den Sieg

Die Chancen einen Preis zu bekommen, stehen bei der aktuellen Teilnehmerzahl jedenfalls nicht schlecht. Mitmachen lohnt sich. Zielinsky: "Wenn das jetzt nicht läuft, stellen wir den Wettbewerb wieder ein."

Informationen zum Wettbewerb bei Frank Frisch (0234) 910 14 13.