Zu wenig Tüten für Hundekot

Phoenix-See

In unmittelbarer Nähe zum Seeufer warten sie auf Benutzung, die Stationen für Hundekotentsorgung. Bis zu 25 Tüten stehen den Hundehaltern in vier roten Kästen am Phoenix-See zur Verfügung, falls ihr Vierbeiner mal das große Geschäft verrichtet. Ein Angebot, das aber scheinbar nicht nur Tierliebhaber gerne annehmen.

HÖRDE

von Von Christian Stein

, 01.09.2011, 14:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine der so genannten »Dog Stations«, wie sie in vielen anderen Städten erfolgreich betrieben werden: Oben zieht man eine Tüte, unten wirft man den vollen Beutel ein.

Eine der so genannten »Dog Stations«, wie sie in vielen anderen Städten erfolgreich betrieben werden: Oben zieht man eine Tüte, unten wirft man den vollen Beutel ein.

Darum hat die Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft auch in Auftrag gegeben, die Mülleimer kontrollieren zu lassen, ob die Beutel, die an den Service-Stationen gezogen wurden, auch im Abfall gelandet sind. Das Ergebnis: „Es sind keinesfalls nur die Hundehalter, die sich an unseren Boxen bedienen“, erklärt Tanja Vock. Die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit vermutet Jugendliche, die aus den Tüten Wasserbomben basteln oder Besucher, die die Beutel gut für den Mülleimer in den eigenen vier Wänden gebrauchen können. Sorgen machen, dass die Kotentsorgungs-Kästen künftig nicht mehr täglich mit Nachschub versorgt werden, müssen sich die Tierfreunde nicht. „Wir machen so weiter“, betont Tanja Vock – auch wenn dies höhere Kosten zur Folge hätte.