Züge fahren inzwischen wieder planmäßig

Nach stundenlangen Störungen

Geduldsprobe für Pendler und Reisende: Auf der viel befahrenen Bahnstrecke zwischen Bochum und Essen fahren am Mittwochvormittag Züge und S-Bahnen verspätet oder müssen umgeleitet werden. An der Strecke wurde zuvor eine Leiche gefunden. Ab Mittag normalisierte sich der Verkehr wieder.

Bochum/Essen

01.03.2017, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Bahnverkehr zwischen Bochum und Essen ist es am Mittwochmorgen nach einer Vollsperrung zu erheblichen Behinderungen gekommen. Betroffen waren 83 Züge, darunter Regionalexpresse, S-Bahnen und Fernzüge, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Die Fahrgäste mussten sich demnach auf Verspätungen einstellen.

25 Züge mussten den Angaben zufolge umgeleitet werden, Fernzüge und Regionalexpresse etwa über Duisburg und Gelsenkirchen. Auch für die S-Bahnen gab es Umleitungen. Unter anderem konnte der Bochumer Hauptbahnhof nicht angefahren werden, aber auch andere Stationen im Ruhrgebiet waren betroffen.

Normalisierung ab Mittag 

Grund sei ein Leichenfund an der Strecke in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs, sagte ein Sprecher der Polizei in Essen, ohne weitere Details zu nennen.

Die Störung auf einer der am stärksten befahrenen Zugstrecken Deutschlands dauerte nach Worten des Bahnsprechers bis 9.38 Uhr. Kurz vorher hatte die Polizei die Strecke wieder komplett freigegeben, zuvor bereits einzelne Gleise. Die Bahn ging am Morgen davon aus, dass die Züge bis Mittag nach und nach wieder planmäßig fahren sollten.

Am frühen Nachmittag gab es laut einer Bahnsprecherin keine Behinderungen mehr auf der betroffenen Strecke. "Hier läuft alles wieder normal", sagte sie auf Anfrage unserer Redaktion.

 

von dpa