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Zug der Erinnerung kommt

BOCHUM Der „Zug der Erinnerung“ macht nach langer Vorplanung nun vom 14. bis 16. Februar in Bochum Station. Der DGB hat die Schirmherrschaft übernommen und koordiniert das Rahmenprogramm. Dazu bietet die DGB- Jugend Führungen an.

26.12.2007

„Wir wollen mit dem ungewöhnlichen Gedenken ein Zeichen gegen Rassenhass, Rechtsextremismus und nationalen Größenwahn setzen“, sagt DGB-Regionsvorsitzender Michael Hermund. „Wir wollen neben Schulklassen und Jugendgruppen auch die Bevölkerung mit einem attraktiven Rahmenprogramm auf den Zug aufmerksam machen.“ Der Zug, der von einer Dampflok gezogen wird und aus mehreren Ausstellungswagen besteht, verkehrt auf der Strecke der früheren Deportationen der Reichsbahn. Dort steuert er die Heimatstädte der über 12 000 Kinder an, die zwischen 1940 und 1944 in die Vernichtungslager verschleppt wurden. Insgesamt wird der „Zug der Erinnerung“ über 3000 Kilometer zurücklegen.

Spurensuche

An den früheren Deportationsorten bemühen sich Vereine teilweise seit Monaten um Spurensuche nach den deportierten Kindern und Jugendlichen. Die Opfer stammen aus jüdischen Familien, aus Familien der Sinti und Roma oder sind Kinder von Nazi-Gegnern. Ihre Lebenszeugnisse, Fotos, Archivbelege und mündlichen Berichte wird der Zug am Ende der mehrmonatigen Reise zur Gedenkstätte Auschwitz (Oswiecim) bringen. Am 7. November ist der Zug in Frankfurt zur Fahrt durch die Bundesrepublik gestartet.  

Weitere Informationen beim DGB unter Tel. (0234) 687 033 oder 

www.zug-der-erinnerung.eu