Zuhause zu Besuch

Aktion "Hallo Nachbar"

Wie muss sich ein Tourist fühlen, der in Bochum Ferien macht? Dieser Frage gingen auch bei der zweiten Auflage von "Hallo, Nachbar" wieder zahlreiche Bochumer auf den Grund. Für einen Tag waren sie Touristen in ihrer Heimatstadt, übernachteten im Hotel, statteten dem Bermudadreieck einen Besuch ab und machten Besichtigungen- zum Beispiel im Rewirpower-Stadion.

BOCHUM

von Von Nathanael Ullmann

, 05.08.2013, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Anekdoten gibt es auch zu dem VfL-Wappen im Tunnel.  <p></p></p>

<p>Anekdoten gibt es auch zu dem VfL-Wappen im Tunnel. <p></p></p>

Wie Touristen sehen die Leute aus, die sich vor dem Fanshop des VfL Bochum versammelt haben. Die Kameras sind gezückt, die Teilnahmescheine hängen um den Hals. Als dann Stadionführer Stephan Messing hinzukommt, kann die Reise durch das Reich des VfL Bochum beginnen. Über das Medienzentrum, in dem sonst Pressevertreter empfangen werden, über die Kabinen und das Spielfeld bis hin zu den VIP-Lounges zeigt Messing auf interessante Weise, wie das Leben hinter den Kulissen des Fußballs aussieht.

Viele Anekdoten

Dabei hat er viele Anekdote im Gedächtnis. Beispielsweise im Tunnel vor dem Aufgang zum Spielfeld, in dem ein Schild des Heimatvereins steht: "Als der Tunnel renoviert wurde, wurde dieses Schild abgehangen. Der Sockel, auf dem es steht, musste erst noch gebaut werden. Aber die Fußballer haben sich beschwert, dass ihr Glücksbringer-Schild nicht mehr da hängt, dass bis der Sockel fertig war vor den Spielen immer jemand das Schild halten musste", sagt Messing.Rundreise

Auf der Rundreise kommen die Bochumer "Touristen" auch an Stellen, die sonst niemand zu Gesicht bekommt: Beispielsweise dürfen alle Besucher einen kurzen Blick in die Heimkabine erhaschen, oder auf dem Fußballfeld da sitzen, wo sonst Peter Neururer sitzt.

Luxusvariante

Die Gruppe ist begeistert. "Wir haben letztes Jahr schon bei 'Hallo, Nachbar' teilgenommen. Wenn es wieder so gut wird, sind wir nächstes Jahr auch dabei", erzählen zwei Teilnehmerinnen. Sie haben sich nicht für das günstigste Paket für 19 Euro entschieden, sondern nehmen die Luxusvariante mit besserem Hotel für 39 Euro: "Da war uns einfach die Nähe zur Innenstadt wichtig." Besonders sei an der Tagesreise, dass sie so flexibel sei und man abends nicht erst noch nach Hause fahren müsse, sondern gemütlich ins Hotel gehen könne.

 

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