Zukunftsakademie sucht Wege in der Ära der Migration

In Bochum

Wie wollen wir in Zukunft zusammen leben? Diese Frage will die neue Zukunftsakademie NRW (kurz: ZAK NRW) beantworten, die am Samstag ihr neues Quartier an der Bochumer Humboldtstraße eröffnet hat. In 17 Räumen konnten unter dem Titel "Inzwischen #1" Konzerte, Ausstellungen und Gespräche besucht werden.

BOCHUM

von Von Maral Feizbakhsh

, 12.10.2014, 18:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zukunftsakademie sucht Wege in der Ära der Migration

Lamya Kaddor erklärte ihre Sicht auf den liberalen Islam.Foto Feizbakhsh

Im Dezember 2013 war die ZAK NRW als Initiative des Landes, der Stiftung Mercator, der Stadt Bochum und des Schauspielhauses Bochum gegründet worden. Sie beschäftigt sich mit den drei Feldern Interkultur (also der Öffnung der Gesellschaft für vielfältige Kulturen), kulturelle Bildung und Stadtgesellschaft. Die Akademie will den Wandel auf Grund von Migration und Globalisierung mitgestalten.Erste Projekte haben begonnen

Erste Projekte hat die ZAK schon in die Wege geleitet, wie zum Beispiel ein Symposium für Dramatische Kunst. Darin soll das Ziel verfolgt werden, ihr einen Ort der Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft zu ermöglichen. Am Samstag hatte auch erstmals der Fachbeirat getagt. Mitglieder sind Vertreter aus Kunst, Kultur, Politik und Wissenschaft - darunter Mark Terkessidis, Oliver Kontny und die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor, die 2010 als eine der zehn einflussreichsten europäisch-muslimischen Frauen ausgezeichnet wurde.Am Anfang der Arbeit

"Wir stehen noch am Anfang unserer Arbeit", erklärte Timo Köster, Geschäftsführer der ZAK. "Hier kommen unterschiedliche Professionen und Menschen in den Projekten zusammen, zum Beispiel jung und alt, Experten des Alltags mit Stadtplanern, Künstlern und Wissenschaftler. Es ist ein lebender Ort des Austauschs und der Kultur."

Schlagworte: