Zum Abschied zwei Niederlagen

Handball-Landesliga

Mit Niederlagen verabschieden sich die beiden Bochumer Landesligisten aus der laufenden Saison, dennoch können sowohl der BHC als auch Teutonia Riemke mit dem Verlauf der Spielzeit zufrieden sein.

BOCHUM

von Andrea Schröder

, 15.04.2014, 17:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zum Abschied zwei Niederlagen

Riemkes Trainerin Marta Kaczmarek sah zum Abschluss eine Niederlage.

34:25 (12:14)

Im letzten Saisonspiel unterlagen die Damen des Bochumer HC beim Lüner SV mit 25:34. Für die Gastgeberinnen bestand noch die theoretische Chance, durch einen Sieg den direkten Klassenerhalt zu sichern. Entsprechend motiviert ging das junge Lüner Team von Beginn an zur Sache. Lünen hielt das Tempo hoch, aber es war der BHC, der in der ersten Halbzeit immer wieder in Führung ging.

Mit einem 14:12-Vorsprung für die Bochumerinnen ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ein enges Spiel, nun mit Vorteilen für Lünen.

Beim Stand von 21:19 in der 45. Minute war noch alles völlig offen. Doch innerhalb von acht Minuten spielte sich Lünen einen deutlichen 29:20-Vorsprung heraus. In der Bochumer Abwehr und im Angriff funktionierte in dieser Phase fast nichts mehr. Knackpunkt war dabei sicher auch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Aline Braunheim. Lünen hielt den Vorsprung bis zum 34:25-Endstand. Aufgrund des Heimsiegs des TV Wanne gegen Vest Recklinghausen muss Lünen trotz des Erfolgs in die Relegation. Der BHC behält den vierten Tabellenplatz.

Trainer Martin Söltenfuß: "Wir haben in der Abwehr nie die richtige Einstellung gefunden und viel zu viel zugelassen. Besonders in der zweiten Halbzeit merkte man, dass die Luft bei uns raus war." Trotz dieser Niederlage kann das Team von Martin Söltenfuß und Katja Niehörster mit dem Saisonverlauf und dem Erreichen des vierten Platzes zufrieden sein.

BHC: Bieber, Kowalkowski, Braunheim (8), Clausen (4), Dietz, Engell, Reimus (3), Röhling (1), Rüsing (2), J. Wetzel (4), Wolniak (3)

Westf. Kamen - T. Riemke II

24:19 (13:10)

Die Riemker Reserve war am Ende froh, dass eine anstrengende Saison zu Ende ist. Dass sie im letzten Saisonspiel noch eine weitere Niederlage kassierten, mit der sie auf Platz acht der Tabelle abrutschten, sieht Trainern Marta Kaczmarek ein wenig als Makel, dennoch konnte sie insgesamt mit dem Verlauf der Saison zufrieden sein. "Die Hinrunde war wirklich klasse, mit der Rückrunde bin ich nicht zufrieden. Aber wichtig war, dass wir frühzeitig die Kalsse sichern konnten und die Mannschaft in vielen Phasen ihr Potenzial abrufen konnte. Letztlich fehlte ein wenig die Konstanz, was aber auch daran lag, dass wir in der Endphase der Spielzeit selten in Bestbesetzung antreten konnten."

Anfangs war die Partie gegen den Tabellendritten noch ausgeglichen, ehe sich Kamen zur Pause ein wenig absetzen konnte. Ab der 45. Minute setzten sich die Gastgeberinnen dann entscheidend ab und die Teutonia hatte nichts mehr zuzusetzen. "Wir haben einfach zuviel frei Würfe vergeben, zu wenig Tempo im Spiel gehabt und waren in der Abwehr nicht wach", so die Kritik der Trainerin.

 

 

 

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