Zwei Opel-Gebäude vorläufig unter Denkmalschutz

Am Werk in Laer

Ein Gutachten, das die Stadt Bochum im Sommer in Auftrag gegeben hat, bringt jetzt vielleicht die Pläne für die Opel-Flächen in Laer durcheinander: Der LWL erklärt darin, dass das Verwaltungsgebäude am Werk I sowie ein kleineres Gebäude auf dem Gelände denkmalwürdig sind. Was das bedeutet, klären wir in unseren Fragen und Antworten.

von Miriam Instenberg

LAER

, 07.11.2014 / Lesedauer: 2 min
Zwei Opel-Gebäude vorläufig unter Denkmalschutz

Das Verwaltungsgebäude am Opel-Werk I in Laer ist laut einem Gutachten denkmalwürdig.

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Experten haben in dem Gutachten festgestellt, dass das Verwaltungsgebäude sowie ein kleineres Gebäude im Süden des Opel-Werks I als denkmalwürdig einzuschätzen sind. Der LWL, die zuständige Fachbehörde, teilt diese Einschätzung. Deswegen stehen die betroffenen Gebäude ab sofort unter Denkmalschutz - vorläufig.

Nicht zwangsläufig. Die Stadt, die Gesellschaft Bochum Perspektive 2022 und Opel als aktueller Eigentümer prüfen jetzt, welchen historischen Wert die Gebäude haben und ob es wirtschaftlich zumutbar ist, sie zu erhalten oder zu sanieren, sagt Thomas Sprenger.

Das ist noch unklar, sagt Prof. Dr. Rolf Heyer, Geschäftsführer der Gesellschaft Bochum Perspektive 2022. Erst müssen weitere Analysen folgen. Problematisch könnte jedenfalls das Thema Brandschutz werden: Den gewährleistet noch die Opel-Werksfeuerwehr. Wenn Opel die Produktion in Bochum beendet, müsste bei einem denkmalgeschützten Gebäude auch weiterhin für Brandschutz gesorgt werden. Und das kann teuer werden.

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