Zwei Schichten für den Winterdienst

BOCHUM Der Umweltservice Bochum (USB) stellt die Arbeitszeiten in der Abteilung „Straßenreinigung und Winterdienst“ in der Winterzeit, das heißt vom 19. November bis voraussichtlich Mitte März 2008, wieder auf einen Zwei-Schicht-Betrieb um.

12.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Zwei Schichten für den Winterdienst

Sals ist in Bergen beim USB vorhanden. Mit dem ersten Streueinsatz wird in der Nacht vom 14. auf den 15. November gerechnet.

Inklusive der Rufbereitschaft, die alle Mitarbeiter haben, heißt das, in dieser Zeit kann der Einsatz von 4 Uhr bis 24 Uhr ausgedehnt werden. In den Reststunden ist ein Notdienst vorhanden, der je nach Wetterlage tätig wird.

Laubfeger im Dauerseinsatz

Bereits Mitte Oktober hat USB mit der Laubbeseitigung auf Straßen und Gehwegen begonnen. Das Straßenreinigungsteam ist etwa zwölf Wochen damit beschäftigt, das Herbstlaub zusammenzukehren, aufzuladen, abzutransportieren und die Mengen der Kompostierung zuzuführen. In dieser schweren Zeit sind rund 120 Mitarbeiter im Einsatz.

Auch in diesem Jahr wird wieder der im vergangenen Jahr neu eingeführte Laubsauger („Trilo“) eingesetzt. Mit seinem Fassungsvermögen von 30 Kubikmeter – das sind etwa 10 Kehrmaschinenladungen – ist der „Trilo“ ein eigenständiges Arbeitsgerät und kann auf jeden Abrollkipper aufgezogen werden. Er wird im gesamten Stadtgebiet (außer in kleinen Siedlungsstraßen) eingesetzt.

40 Streuwagen stehen bereit

Außerdem werden wieder drei Müllwagen mit einem Fassungsvermögen von jeweils 14 Kubikmeter eingesetzt, die statt einer Schüttvorrichtung für Müllbehälter mit einer großen Saugvorrichtung versehen sind. Mit diesen Geräten werden die Mitarbeiter des USB das Laub noch schneller von den Straßen bekommen als im vergangenen Jahr.  Laub von Gehwegen, das von Bürgern in Säcken an den Straßenrand gestellt wird, nehmen die Mitarbeiter der Stadtreinigung selbstverständlich mit.

Auch der Winterdienst ist vorbereitet¨– zunächst auf die Nacht vom 14. auf den 15. November, wenn mit Frost und Schneefall gerechnet wird. Rund um die Uhr werden von den Betriebsstellenleitern die Straßen kontrolliert, damit insgesamt 195 Mitarbeiter und 40 Fahrzeuge ihre Aufgaben nach Einsatzplan erledigen können.