Überraschend viele Deutener kamen am Montagabend zur Stadtteilkonferenz ins Pfarrheim. © Gregor Rößmann
Stadtteilkonferenz

„Deuten verein(t)“ kritisiert stockenden Breitbandausbau im Stadtteil

Die Stadtteilkonferenz „Deuten verein(t)“ kam am Montagabend im Pfarrheim Herz Jesu zusammen. Eine hitzige Debatte gab es bei einem für den Stadtteil wichtigen Thema: dem Breitbandausbau.

Es waren überraschend viele Deutener am Montagabend ins Pfarrheim der Herz-Jesu-Kirche gekommen, um neueste Informationen über ihren kleinen Stadtteil zu bekommen. Die Stadtteilkonferenz-Sprecherin Birgit Heyming und Sprecher Markus Kong begrüßten auch Bürgermeister Tobias Stockhoff und Vertreter des Seniorenbeirates der Stadt Dorsten sowie Daniela Rudolph vom Heimatverein Deuten.

„Die neue Mitte Deutens“

Daniela Rudolph bedankte sich ausdrücklich bei der Stadteilkonferenz, der Kirchengemeinde und der Stadt Dorsten für die gelungenen Zusammenarbeit bezüglich des Projektes „Die neue Mitte Deuten“. „Eine Idee und Planung, die anfangs utopisch schien, hat so Form angenommen“, sagte die Vorsitzende des Heimatvereins. Die weitere Umsetzung werde nun von der Stadt Dorsten vorangetrieben. Bürgermeister Stockhoff lobte das Konzept, da dieses auch, je nach Fluss von Fördermitteln und Eigenanteilen, eine Durchführung der Projekte in mehreren Schritten ermögliche.

Gut finde er, dass die Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen berücksichtigt wurden. Man warte jetzt auf die Reaktion des Fördergebers, dem Land NRW und werde dann bei der nächsten Sitzung schon deutlich mehr sagen können.

Einstimmig beschlossen wurde, dass Mittel aus dem Bürgerbudget zur Anschaffung von Fußballtoren für die Schulhofwiese und zum Aufstellen von Sitzbänken auf dem Schulgelände genutzt werden können.

Vertreter des Seniorenbeirates ermutigten, dass man ältere Familienmitglieder auf die Angebote, wie die Seniorenbegleitung oder Vermittlung von jungen Leuten, die in verschiedenen Alltagssituationen Hilfestellung geben können, hinweist. Auch über Jugendliche ab 14 Jahre, die helfen wollen und sich ein wenig Taschengeld verdienen möchten, freue man sich. Genaue Informationen dazu findet man über die Internetseite www.seniorenberat-dorsten.de.

Hitze Diskussion um Thema Breitbandausbau

Beim Thema Breitbandausbau wurde es dann ein wenig hitzig. „Es kann doch nicht wahr sein, dass man uns hier so sitzen lässt“, kritisierte ein Deutener. „Unser Ortsteil ist durch die Bahnlinie getrennt“ und man wisse von Mitarbeitern der „Deutschen Glasfaser“, dass ein Durchleitungsantrag, der seit Februar gestellt sei, bis heute von der Deutschen Bahn unbeantwortet sei, sagte der Deutener. So laufe in den Wohngebieten westlich der Bahn bis heute nichts und das derzeitige Funk-Internet sei an vielen Tagen absolut überlastet.

Bürgermeister Stockhoff sicherte zu, sich mit den Verantwortlichen der Deutschen Bahn in Verbindung zu setzen, um sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen.