412 Unterschriften gegen den Venneker-Neubau

Ansiedlung des Viehhandels

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Nordkirchen hat einen weiteren Schritt im Bemühen getan, die Ansiedlung des Viehhandels Venneker am Kreisverkehr Ermener Straße zu verhindern. Sie hat Bürgermeister Dietmar Bergmann am Montagnachmittag Einwände und eine Liste mit rund 412 Unterschriften überreicht.

NORDKIRCHEN

, 18.05.2015, 16:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
412 Unterschriften gegen den Venneker-Neubau

Iris Lichte (l.) und Sandra Laumann überreichten Bürgermeister Dietmar Bergmann im Namen der Bürgerinitiative Lebenswertes Nordkirchen Einwände und Unterschriften gegen die Ansiedlung des Viehhandels Venneker am Kreisverkehr Ermener Straße.

Die Einwände wird die Gemeinde jetzt auswerten und bewerten und ihre Stellungnahme dazu abgeben, sagte Bergmann. Einwände und Stellungnahmen werden dann dem Bauausschuss und letztendlich dem Rat der Gemeinde vorgelegt.

Die Politik hat dann zu entscheiden, ob Venneker einen Teil seines Betriebes unweit des Nordkirchener Ortskerns ansiedeln kann oder nicht.

Am Montag endete auch die Einwändungsfrist.

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Bürgermeister: "Gründlichkeit geht jetzt vor"

Stand jetzt handele es sich um ein „genehmigungsfähiges Bauvorhaben“, sagte der Bürgermeister. Wann eine endgültige Entscheidung fällt, sagte Bergmann nicht. Nur so viel: „Gründlichkeit geht jetzt vor.“ Die Gemeinde nehme die Einwände sehr ernst.

Auch die Bezirksregierung Münster hat beim Verfahren noch ein Wort mitzureden. Sie müsste eine Änderung des Flächennutzungsplans genehmigen.

Vertreter der Bürgerinitiative trugen nochmal ihre Bedenken gegen die Venneker-Ansiedlung an der geplanten Stelle vor. So gebe es Gesundheitsrisiken durch die Viehtransporte, etwa die MRSA-Keime, die noch nicht genügend gewürdigt worden seien. Grundsätzlich habe die Bürgerinitiative aber nichts dagegen, dass Venneker in Nordkirchen bleibt.

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