65 DRK-Kräfte aus dem Kreis Coesfeld helfen nach Flutkatastrophe

Rhein-Sieg-Kreis

Zahlreiche DRK Einsatzkräfte aus Nordkirchen und Olfen helfen in der Krisenregion bei der Betreuung geretteter Menschen. Noch ist kein Ende des Einsatzes in Sicht.

Nordkirchen

, 17.07.2021, 14:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vielfältige Aufgaben übernehmen DRK-Kräfte aus dem Kreis aktuell im Rhein-Sieg-Kreis.

Vielfältige Aufgaben übernehmen DRK-Kräfte aus dem Kreis aktuell im Rhein-Sieg-Kreis. © DRK

65 DRK Kräfte aus dem Kreis Coesfeld sind aktuell im Rhein-Sieg-Kreis im Einsatz. „Der DRK Kreisverband hat einen Betreuungsplatz in Heimersheim übernommen“, berichtet DRK Kreisvorstand Christoph Schlütermann. Helfer aus Nordkirchen um Rotkreuzleiter Sascha Oesemann und aus Olfen betreuen die oftmals mit dem Hubschrauber geretteten Menschen in einer eigens eingerichteten Notunterkunft in einem Schulgebäude in Heimersheim.

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Zu den Aufgaben gehört neben der sozialen Betreuung, die Versorgung mit Verpflegung. Zahlreiche Sachspenden aus der Bevölkerung müssen sortiert und verteilt werden, berichtet Sascha Oesemann, der im Hauptberuf Notfallsanitäter beim DRK Rettungsdienst ist. Viele Menschen mussten plötzlich ihre Behausungen verlassen und hatten buchstäblich nichts dabei.

Die Helfer aus dem Münsterland kommen wie gerufen, sagen die heimischen Hilfsorganisationen, denn angesichts des Ausmaßes der Katastrophe wird jede Hilfe gebraucht. Die Menschen selbst sind dankbar für Fürsorglichkeit der DRK Kräfte. Wie lange der Einsatz dauert ist am Samstagnachmittag noch offen. Gut möglich, dass nach einer Ruhephasen in einer nahen Herberge eine Verlängerung des Einsatzes an einem weiteren Ort geplant wird. Gegebenenfalls werden Kräfte aus der Heimat nachgefordert und ausgetauscht. Die Verantwortlichen des DRK danken allen Einsatzkräften.

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