Abriss des Hauses Westermann verzögert sich

Termin steht noch nicht fest

Die Pläne für den Neubau auf dem Gelände des Hauses Westermann liegen auf dem Tisch. Auf dem Gelände in Nordkirchens Zentrum sollen Flächen für das Tourismusbüro, die Postagentur und barrierefreie Wohnungen entstehen. Doch vorher muss eine wichtige Vereinbarung geschlossen werden.

NORDKIRCHEN

, 12.10.2017 / Lesedauer: 3 min
Abriss des Hauses Westermann verzögert sich

Noch gibt es keinen Termin für den Beginn der Abrissarbeiten am Haus Westerkamann.

Ein Datum für den Beginn des Abrisses des Hauses Westermann gibt es immer noch nicht. Investor und Architekt Thomas Buhl aus Schwerte wartet noch auf die Absichtsbekundung des Caritas-Verbands.

„Die Caritas soll der Hauptmieter sein. Ohne eine Erklärung von der Caritas, dass sie die Flächen im neuen Gebäude auch mieten wird, kann ich mit dem Bauvorhaben nicht beginnen“, so der Architekt. Denn immerhin solle die Caritas für rund zwei Drittel der Fläche als Mieter auftreten.

Doch nun sieht es gut aus, dass bald eine Entscheidung bei der Caritas fallen wird. „Wir haben nun vorliegen, welche Möglichkeiten sich uns in dem Gebäude bieten. Wir befinden uns nun in der Vorbereitung der Kalkulation“, so Caritas-Vorstand Johannes Böcker auf Anfrage. Eine Entscheidung müsse der Aufsichtsrat treffen.

Gremien entscheiden bald

Böcker: „Ich denke, Ende diesen, Anfang nächsten Jahres wird es eine Entscheidung geben.“ Die Caritas plant in dem Gebäude eine Wohngemeinschaft und acht Appartements für Menschen mit Behinderung. Johannes Böcker betonte, man stehe hinter dem Projekt, doch müssten die Gremien die Entscheidung treffen.

Geklärt sind die letzten Fragen zwischen der Gemeinde Nordkirchen und dem Investor. „Wir wollen die Flächen für das Tourismusbüro und die Postagentur kaufen, sind uns mit Herrn Buhl auch einig“, so Bürgermeister Dietmar Bergmann. Es sei für ihn nicht zufriedenstellend, dass immer noch kein Datum für den Beginn des Bauvorhabens feststehe. Bergmann: „Ich denke aber, dass dieser nun in den nächsten Monaten erfolgen kann.“

Thomas Buhl hofft auf eine schnelle Entscheidung der Caritas. „Es wäre gut, wenn wir im Februar mit dem Abriss beginnen könnten.“ Denn bei diesen Arbeiten würden Frosttemperaturen nicht stören. Anschließend wolle man dann mit dem Rohbau beginnen. Buhl: „Unser Ziel ist es, die Rohbauarbeiten Ende des nächsten Jahres abzuschließen. Denn dann könne man über die Wintermonate die Innenarbeiten durchführen.

Thoms Buhl betont, von der Absichtsbekundung der Caritas würden weitere Schritte, wie zum Beispiel die Beantragung von Wohnungsbaufördermitteln, abhängen.

Barrierefreie Mietwohnungen 

Neben den Wohnungen, die von der Caritas angemietet werden sollen, entstehen in der zweiten Etage und im Dachgeschoss acht weitere Wohnungen im sozialen Wohnungsbau. Diese möchte Thomas Buhl vermieten. „Ich denke, es wird nicht schwierig, für die Wohnungen Mieter zu finden. Denn barrierefreie Wohnungen zu günstigen Konditionen wären auch in Nordkirchen Mangelware.

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