Adventsausstellung „Himmlisches – teuflisch gut“: Das war auf dem Kunsthof los

Kunsthof Nordkirchen

Kunstwerke aus Metall, Beton und ganz viel Gemütlichkeit gab es bei der Adventsausstellung „Himmlisches – teuflisch gut“ auf dem Hof der Künstlerin Regine Rostalski in Nordkirchen.

Nordkirchen

, 27.11.2018, 13:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für Regine Rostalski (r.) gab es mehrere Gründe zur Freude.

Für Regine Rostalski (r.) gab es mehrere Gründe zur Freude. © Beate Dorn

„Hier ist ganz schön was los. Es ist gut, dass die Ausstellung noch vor der Adventszeit stattfindet“, sagte die Künstlerin. Die Leute seien noch nicht so abgefüllt von Weihnachten. Die gemütliche Zeit käme jetzt gerade erst und auf dem Kunsthof sei es auch immer ein bisschen anders.

Zu sehen waren ausschließlich Kunstwerke, die in den Kursen oder offenen Kunstwerkstatt entstanden sind. Ausdrücklich lobte Rostalski das Engagement der Teilnehmer. Ohne sie wäre die Ausstellung in so einem Rahmen nicht möglich.

Seelenbilder

In ihrem Atelier präsentierte Rostalski erstmals auch ihre Seelenbilder. „Da ist zum Beispiel ein goldenes Boot, das so imaginär auf dem Horizont dahingleitet. Ich frage auch Interessenten, wie ihre Seelenbilder aussehen könnten. Das greife ich dann auf. Es kann ein Faible für Boote, Häuser oder kleine Wohnwagen sein.“ Bislang waren Rostalskis Werke zum größten Teil abstrakt, die Seelenbilder sind jedoch eher gegenständlich. Mit den Werken erlaubt sich die Künstlerin, etwas verspielter zu sein. Bei den verwendeten Materialien ist sie bei Metall und Draht geblieben.

Die Ausstellungsstücke der Kursteilnehmer und der offenen Kunstwerkstatt bestehen aus Metall und Beton. Die Aussteller fühlen sich wohl auf dem Kunsthof und sind froh, einen Ort gefunden zu haben, an dem sie ihrem Hobby nachgehen können.

Schweißkurse auf dem Kunsthof

„Ich wollte schon immer schmieden und schweißen lernen. Für eine Frau ist das ein bisschen schwierig. Dann habe ich erfahren, dass Regine Rostalski Schweißkurse anbietet und bin hierhergekommen. Das war vor 15 Jahren“, erzählte Christa Ritter. Seither kommt sie regelmäßig einmal in der Woche zum Kunsthof und geht ihrem Hobby nach. Nach wie vor findet sie die Arbeit mit Metall fantastisch, hin und wieder verwendet sie auch Beton. Wie das aussehen kann, wird an einem abstrakten Engel deutlich, der auf einem kleinen Betonsockel befestigt ist.

Lesen Sie jetzt