Bauarbeiten

Ausbau der K2 zwischen Nordkirchen und Selm: Das ist der Stand der Dinge

Weiterhin ist die Hauptverbindungsstraße zwischen Selm und Nordkirchen gesperrt. Wann wird sie wieder freigeben und wie ist der Stadt der Dinge? Darüber hat jetzt der Kreis Coesfeld informiert.
Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (6.v.l.), Bürgermeister Dietmar Bergmann (3.v.r.) und Kreisdirektor Dr. Linus Tepe (5.v.l.) mit weiteren Projektbeteiligten.
Vertreter des Kreises und der Gemeinde haben sich auf der Baustelle über den Stand der Dinge beim Ausbau der K2 informiert. © Kreis Coesfeld

Die Arbeiten an der noch gesperrten K2 zwischen Selm und Nordkirchen schreiten voran. Das hat der Kreis Coesfeld jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Die wohl wichtigste Nachricht für alle, die die Straße sonst oft nutzen: Die neue Strecke soll Ende September wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Und das in optimierter Form. Bei den Bauarbeiten vor Orten wird zwischen der Kreisgrenze und der Bergstraße die Fahrbahn erneuert – und verengt. Da auf der Straße auch ein Radweg entstehen soll, war das notwendig. „Zusätzlich sind einzelne Baumpflanzungen geplant. Auf diese Weise soll die Verkehrssicherheit sowohl für Kraftfahrzeuge als auch für den Radverkehr sowie für Fußgängerinnen und Fußgänger verbessert werden“, erklärt der Kreis in der Pressemitteilung.

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt sind zwischen Kreisgrenze und Bikertreff seit Ende Juli bereits abgeschlossen, im zweiten Bauabschnitten (zwischen Bikertreff und dem Wirtschaftsweg an der Gärtnerei Gregg) laufen sie seit Anfang August.

Die Sanierung war nötig geworden, weil sich in dem Asphalt vermehrt Risse breit machten. Die Straße sei – so beschreibt es der Kreis – der heutigen Verkehrsbelastung nicht mehr gewachsen gewesen. Die Baukosten für die Sanierung betragen insgesamt circa 2,6 Millionen Euro, 70 Prozent (rund 1,8

Millionen Euro) der Finanzierung entstammen Fördermitteln des Landes NRW, während die Gemeinde Nordkirchen die Restkosten für den Radweg in Höhe von 0,28 Millionen Euro aufgebracht hat, so der Kreis. Der wiederum übernimmt den Eigenanteil für die Straßenerneuerung.

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