Bald tickt die alte Kirchturmuhr wieder richtig

St. Mauritius

"Die tickt ja nicht richtig" ist in diesem Fall keine Beleidigung, sondern eine richtige Feststellung. Gemeint ist die Kirchturmuhr von St. Mauritius, die auf ihren vier Zifferblättern verschiedene Zeiten anzeigte. Jetzt wird sie generalüberholt.

Nordkirchen

von Von Antje Pflips

, 16.09.2011, 16:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Martin Terhardt und Heiko Beck kommen mit dem Kran nicht ganz an die Uhr heran.

Martin Terhardt und Heiko Beck kommen mit dem Kran nicht ganz an die Uhr heran.

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Turmuhr wird saniert

Die Kirchturmuhr von St. Mauritius wird saniert.
16.09.2011
/
Kranführer Heiko Beck richtet den Kran aus.© Foto: Antje Pflips
Kirchturm und Kran.© Foto: Antje Pflips
Ein Ziffernblatt ohne und eins mit Zeiger.© Foto: Antje Pflips
Über das Kirchendach Blick Richtung Lüdinghausen.© Foto: Antje Pflips
Diese Zeiger müssen noch abmontiert werden.© Foto: Antje Pflips
Blick auf den Mühlpark.© Foto: Antje Pflips
Noch ein Zeigerpaar muss entfernt werden.© Foto: Antje Pflips
Heiko Beck bedient den Kran vom Korb aus.© Foto: Antje Pflips
Martin Terhardt mit den abmontierten Uhrzeigern..© Foto: Antje Pflips
Küster Franz Ruschka mit einem von vier Uhrwerken.© Foto: Antje Pflips
Franz Ruschka zeigt einen Teil des verrosteten Gestänges.© Foto: Antje Pflips
Martin Terhardt am Zentralwerk der Uhren.© Foto: Antje Pflips
Franz Ruschka und Martin Wieschus (r.) sind sich nicht einig, ob dieses die älteste Glocke Westfalens ist.© Foto: Antje Pflips
Der Korb muss bis ans Ziffernblatt heran.© Foto: Antje Pflips
Martin Terhardt und Heiko Beck kommen mit dem Kran nicht ganz an die Uhr heran.© Foto: Antje Pflips
Bald schlagen alle Uhren von St. Mauritius wieder richtig.© Foto: Antje Pflips
Werner Ahlsbach packt mit an, als der Kran umgesetzt werden muss.© Foto: Antje Pflips
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Mit einem Kran wurde Martin Terhardt in Höhe der Uhr emporgehoben, um die Zeiger abzubauen. Das sind rund 29 Meter über den Dächern Nordkirchens und der Kirche. „Hoffentlich wird es nicht noch windiger“, wünscht er sich. Denn schon jetzt schaukelt der Korb bedenklich in luftiger Höhe. Ab einer gewissen Windstärke müssen die Außenarbeiten eingestellt werden. Die Zeiger sind rund einen Meter groß und bestehen aus vergoldetem Kupferblech.

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Turmuhr wird saniert

Die Kirchturmuhr von St. Mauritius wird saniert.
16.09.2011
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Kranführer Heiko Beck richtet den Kran aus.© Foto: Antje Pflips
Kirchturm und Kran.© Foto: Antje Pflips
Ein Ziffernblatt ohne und eins mit Zeiger.© Foto: Antje Pflips
Über das Kirchendach Blick Richtung Lüdinghausen.© Foto: Antje Pflips
Diese Zeiger müssen noch abmontiert werden.© Foto: Antje Pflips
Blick auf den Mühlpark.© Foto: Antje Pflips
Noch ein Zeigerpaar muss entfernt werden.© Foto: Antje Pflips
Heiko Beck bedient den Kran vom Korb aus.© Foto: Antje Pflips
Martin Terhardt mit den abmontierten Uhrzeigern..© Foto: Antje Pflips
Küster Franz Ruschka mit einem von vier Uhrwerken.© Foto: Antje Pflips
Franz Ruschka zeigt einen Teil des verrosteten Gestänges.© Foto: Antje Pflips
Martin Terhardt am Zentralwerk der Uhren.© Foto: Antje Pflips
Franz Ruschka und Martin Wieschus (r.) sind sich nicht einig, ob dieses die älteste Glocke Westfalens ist.© Foto: Antje Pflips
Der Korb muss bis ans Ziffernblatt heran.© Foto: Antje Pflips
Martin Terhardt und Heiko Beck kommen mit dem Kran nicht ganz an die Uhr heran.© Foto: Antje Pflips
Bald schlagen alle Uhren von St. Mauritius wieder richtig.© Foto: Antje Pflips
Werner Ahlsbach packt mit an, als der Kran umgesetzt werden muss.© Foto: Antje Pflips
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Im Glockenturm geht derweil Küster Franz Ruschka Martin Wieschus zur Hand. Sie montieren die Uhrwerke aus den 1930er Jahren ab, die schon ziemlich angerostet sind. Auch das Verbindungsgestänge ist von Rost zerfressen. „Deswegen hatten wir auch immer diese Zeitdifferenzen“, erklärt Ruschka.

Alle vier Uhren wurden von nur einem Motor gesteuert. Über ein Gestänge waren sie miteinander verbunden. Das wird anders. Jede Uhr erhält nun ihren eigenen Motor. Wie alt die Uhren sind? Das konnte Werner Ahlsbach vom Gemeinderat nicht genau beantworten. „Die Kirche wurde zusammen mit dem Schloss Anfang des 18. Jahrhunderts gebaut“. So alt müssten auch Uhren und Zeiger sein. Unterlagen gäbe es über den Kirchenbau keine.  Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 8000 Euro, die die Kirchengemeinde trägt.

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