Corona-Fallzahlen im Münsterland entwickeln sich gegen den Trend

Münsterland

Die Corona-Fallzahlen stagnieren bundesweit auf hohem Niveau. Im Münsterland gibt es eine andere Entwicklung, wie die neuesten Zahlen der Bezirksregierung von Samstagmorgen (28.11.) zeigen.

28.11.2020, 11:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Corona-Regeln im Münsterland werden offenbar gut befolgt, wie die jüngste Entwicklung zeigt.

Die Corona-Regeln im Münsterland werden offenbar gut befolgt, wie die jüngste Entwicklung zeigt. © Heiko Mühlbauer

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem Robert-Koch-Institut bundesweit 112.986 neue Corona-Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner sind das 135,9 Neuinfektionen. In Nordrhein-Westfalen liegt dieser sogenannte Inzidenzwert bei 145,38. Das Münsterland hat einen niedrigeren Wert - und eine besondere Entwicklung.

Wie die Bezirksregierung Münster am Samstagmorgen mit Blick auf die Daten von 0.00 Uhr mitteilte, sanken die Inzidenzzahlen in fast allen Kreisen und Großstädten des Regierungsbezirks Münster - mit zwei Ausnahmen.

Kreis Borken und Gelsenkirchen sind die Ausnahmen

Für den Kreis Borken und die Stadt Gelsenkirchen meldet die Behörde eine Steigerung. Der Kreis Borken - der nördliche Nachbar des Kreises Coesfeld - hat seinen Inzidenzwert von 101,5 auf 105 gesteigert. Die Stadt Gelsenkirchen hat sogar von 164,5 auf 171,8 zugelegt. Im Kreis Coesfeld gelang es dagegen, trotz des deutlichen Anstiegs in Olfen in der vergangenen Wochen den Inzidenzwert zu senken: von 78,4 auf 73.

Damit weist der Kreis nach Münster - die Domstadt liegt mit 51,1 nur noch knapp über der als kritisch geltenden 50er-Marke - den geringsten Inzidenzwert im Regierungsbezirk auf.

Spitzenreiter im Münsterland ist nach wie vor der Kreis Recklinghausen mit einem Inzidenzwert von 184,8. Immerhin gelang es, wieder unter die 200er-Marke zu fallen.

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