Coronafall am Krankenhaus Lüdinghausen - Operationen abgesagt

Marien-Hospital

Eine Mitarbeiterin im St. Marien-Hospital Lüdinghausen hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das hat erhebliche Folgen für weitere Beschäftigte, für Patienten und auch Abläufe im Krankenhaus.

Nordkirchen

, 02.11.2020, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am St.-Marien-Hospital in Lüdinghausen gibt es einen Coronafall.

Am St.-Marien-Hospital in Lüdinghausen gibt es einen Coronafall. © Marienhospital

Drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ärztlichen Dienst, vier Mitarbeiter im Pflegedienst sowie sieben Patientinnen und Patienten sind als Kontaktpersonen identifiziert worden. „Für alle wurden Isolationsmaßnahmen und Freistellungen vom Dienst veranlasst“, sagte am Montagmittag (2.10.) Dr. Jörg Siebert, Ärztlicher Direktor im St.-Marien-Hospital Lüdinghausen.

Am Wochenende hatte eine Praktikantin im St. Marien-Hospitalleichte Symptome entwickelt hat, die der einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus ähnelten. Der umgehende Antigentest war positiv. „Alle betroffenen Personen sind bis heute symptomfrei und werden nun sorgfältig beobachtet“, heißt es in einer Mitteilung des Krankenhauses.

„Die Aufnahmefähigkeit des Krankenhauses für Notfälle war zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt, jedoch ist das Operationsprogramm in den nächsten Tagen von den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen betroffen und muss eingeschränkt werden.“

Seit Beginn der Pandemie sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Klinik aufgefordert, sich selbst strengstens zu beobachten und bei Symptomen wie Fiebergefühl, Husten, Rachenentzündung und/oder Geschmacksverlust diese noch vor einem anstehenden Dienstbeginn abklären zu lassen.

„Entscheidend für die Bewältigung der Pandemie wird es für Krankenhäuser sein, Infektionen von Mitarbeitern zu verhindern oder frühestmöglich zu erkennen und dann gezielt zu reagieren“, so Dr. Jörg Siebert.

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