Das ist die Rechtslage zum Fliegen von Drohnen

Versicherungspflicht

Drohnen gehören zu den aktuell beliebtesten Technik-Spielzeugen. Was viele nicht wissen: Den Copter - wie man die Drohnen auch allgemein nennt - einfach so fliegen zu lassen ist nicht erlaubt. Was es alles zu beachten gibt bevor man sein Gerät in die Lüfte steigen lässt, lesen Sie hier.

NRW

, 17.02.2016, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dieser Quadrocopter ist ab und zu für die RN-Lokalredaktion Selm im Einsatz. Dafür muss man sich versichern und braucht auch eine Aufstiegsgenehmigung.

Dieser Quadrocopter ist ab und zu für die RN-Lokalredaktion Selm im Einsatz. Dafür muss man sich versichern und braucht auch eine Aufstiegsgenehmigung.

Wie sieht eigentlich die aktuelle Rechtslage beim Fliegen von Coptern aus? Weil solche Geräte in Deutschland immer mehr genutzt werden, ist die Rechtslage allerdings derzeit in Verhandlung. Wir erklären den aktuellen Stand der Dinge:

  • Private Flüge ohne kommerziellen Zweck mit Drohnen unter fünf Kilogramm Gesamtgewicht sind grundsätzlich erlaubt - bis zu einer Höhe von etwa 700 Metern, nicht aber im geschützten Luftraum in der Nähe von Flugplätzen. Der Abstand zum Flughafengelände muss etwa 1,5 Kilometer betragen. Auch über Menschenmengen, Krankenhäusern und Kraftwerken ist das Fliegen grundsätzlich nicht erlaubt. Die Copter müssen zudem in direkter Sichtweite der steuernden Person am Boden sein.
  • Jeder Steuerer muss eine spezielle Haftpflichtversicherung abschließen. Die mit der geringsten Haftungssumme liegt bei etwa 120 Euro pro Jahr.
  • Für schwerere Copter (über 5 Kilogramm) benötigt man auch bei privater Nutzung eine Aufstiegsgenehmigung. Diese erteilt die zuständige Bezirksregierung.
  • Gleiches gilt für die gewerbliche Nutzung: Wer Copter für gewerbliche Aufnahmen nutzen will, braucht auch bei leichten Geräten die Genehmigung der Bezirksregierung, die für zwei Jahre ausgestellt wird.
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