Das sind drei Ideen für die Gebäude im Schlosspark

Neue Nutzung gesucht

Für die alte Mensa und das Hallenbad im Schlosspark Nordkirchen wird eine neue Nutzung gesucht. Drei Architekturbüros haben sich Gedanken gemacht und ihre Ideen vorgestellt. Wohnungen für die Studenten, Semirarräume, aber auch eine sportliche Nutzung können sich die Fachleute vorstellen. Hier ihre Ideen.

NORDKIRCHEN

, 27.09.2017 / Lesedauer: 3 min
Das sind drei Ideen für die Gebäude im Schlosspark

Seminarräume, Wohnungen oder ein Veranstaltungssaal sind Ideen für das Gebäude der jetzigen Mensa im Schlosspark.

„Gemeinsam mit der Fachhochschule haben wir drei Büros ausgesucht. Wichtig war uns, dass Vorschläge erarbeitet werden, die auch durchaus realistisch sind“, so Bürgermeister Dietmar Bergmann im Bauausschuss am vergangenen Donnerstag. Bauamtsleiter Josef Klaas stellte die drei Ideen vor. „Gemeinsam bei allen Ideen ist eine künftige Nutzung durch die Fachhochschule“, so Josef Klaas.

  • Mit dem Architekturbüro Leistungsphase befasste sich auch ein Büro der Schlossgemeinde mit dem Thema. Klaas: „Nach deren Absicht könnte das Hallenbadgebäude durchaus eine neue Freizeiteinrichtung sein.“ So könnte das Schwimmbad zu einem Innenspielbereich umgestaltet werden. Die Sporthalle soll als Trampolinhalle genutzt werden. Und im Untergeschoss sehen die Planer einen Geschicklichkeits- und Laserparcours vor. Dietmar Bergmann erklärte, es gebe einen Interessenten, der so eine Freizeitanlage in Nordkirchen schaffen wolle. Bergmann: „Bevor sie auf der grünen Wiese entsteht, könnte das Hallenbadgebäude genutzt werden.“ Für das Mensagebäude schlägt Leistungsphase für das Obergeschoss einen Veranstaltungssaal mit einer Bühne vor. Zudem könnten zwei Seminarräume geschaffen werden. Räume und Büros könnten im Untergeschoss entstehen.   
  • Das Büro Pfeiffer/Ellermann und Preckel aus Münster würde die Sporthalle erhalten. Im Bereich des Schwimmbeckens schlägt es sechs zweigeschossige Module vor, in denen 22 Wohnungen mit einer Fläche von 14 Quadratmetern entstehen könnten. Die Belichtung würde durch neue Fenster in der Wand der Schwimmhalle geschaffen. Die Freiflächen zwischen den Wohnungen könnten als Gemeinschaftsfläche genutzt werden. Und im Untergeschoss stellen sich die Planer Parkplätze für die Bewohner vor. Auch in dem Mensagebäude kann sich das Büro unter anderem Seminarräume und auch Wohnmodule vorstellen. Die Zwischenräume hätten Aufenthaltsqualität.  
  • Nach Ansicht des Büros RKW aus Münster soll das Hallenbadgebäude zu einem Wohngebäude mit 31 Apartments und 12 Seminarräumen umgebaut werden. Die Glasfassade würde mit Fenstern und einer Lüftung ergänzt. Zwischen den Seminarräumen im Erdgeschoss sollen Lerninseln entstehen. Auch das Büro RKW sieht Parkplätze im Untergeschoss vor. Seminarräume stellt sich das Büro für das Mensagebäude vor. Im Erdgeschoss könnte nach seiner Meinung auch eine Wohlfühloase mit Sauna möglich sein.  

„Es sind drei kreative und überlegte Vorschläge“, so Josef Klaas. Man werde diese Ideen mit der Fachhochschule weiter erörtern. Das Land müsse nun aber auch sagen, ob es Interesse an einer neuen Nutzung habe. Klaas: „Die Vorschläge für das Hallenbadgebäude werden wir auf jeden Fall ernsthaft prüfen.“ Während die Mensa sich im Eigentum des Landes befindet, gehört das Hallenbad der Gemeinde.

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