Die Mensa in Nordkirchen punktet mit Frische

Das sagen die Schüler

Gute Noten für das neue Essen in der Mensa der Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule in Nordkirchen. Seit Ostern kocht die Kinderheilstätte für die Schüler – und die sind begeistert. Nur auf der technischen Seite hakte es am Anfang noch etwas.

NORDKIRCHEN

, 22.04.2015, 18:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Drei frisch zubereitete Gerichte gibt es seit Ende der Osterferien in der neuen Gesamtschul-Mensa. Zubereitet wird das Essen in der Küche der Kinderheilstätte.

Drei frisch zubereitete Gerichte gibt es seit Ende der Osterferien in der neuen Gesamtschul-Mensa. Zubereitet wird das Essen in der Küche der Kinderheilstätte.

Seit Ende der Osterferien bezieht die Gesamtschule die Mittagsverpflegung für Schüler und Lehrer aus der Küche der Kinderheilstätte. Der Umstellung vorausgegangen war ein längerer Prozess, der aus einer Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Kindern bestand. Ausgangspunkt war die Frage, wie man die Qualität der Mittagsverpflegung verbessern kann.

Frisch zubereitete Gerichte sind gefragt

Schnell stellte sich bei Umfragen in der Schülerschaft und bei den Eltern heraus, dass vor allem frisch zubereitete Gerichte gefragt sind. „Salat war dabei auch ein großes Thema“, erinnert sich Lothar Wegner, stellvertretender Leiter der Gesamtschule. Beides ist durch die Zusammenarbeit mit der Kinderheilstätte gesichert. Dort werden bereits jetzt zwischen 500 und 600 Essensportionen jeden Tag zubereitet. 200 mehr seien für die Küche kein Problem, sagt Thomas Pliquett, Kaufmännischer Leiter der Kinderheilstätte. Das deckt ungefähr die erwartete Nachfrage an der Gesamtschule ab. Die Köche kommen also nicht in Produktionsschwierigkeiten.

Die Küche der Kinderheilstätte koche jeden Tag frisch, sagt Küchenmeister Ludger Tempel. Bei den Zutaten achten die Köche auf regionale Produkte. 20 Mitarbeiter in der Kinderheilstätte bereiten täglich drei Gerichte vor: eins mit Fleisch, ein vegetarisches und den Salat. Gekocht wird auf Bestellung. Das funktioniert über ein digitales System, welches mit der Mensa-Umstellung an der Gesamtschule neu eingeführt wurde – und anfangs für leichte Startschwierigkeiten sorgte.

Bargeldlose Bezahlung

Die Anmeldung funktioniert über eine Internet-Plattform. Jeder Schüler muss sich dort anmelden und kann anschließend die Gerichte für die kommende Woche bestellen. Auch die Bezahlung läuft jetzt bargeldlos ab. Anders als früher bekommen alle angemeldeten Kinder einen elektronischen Chip, der wie eine Guthabenkarte funktioniert. Das neue System hat in den ersten Tagen noch teilweise für Verwirrung gesorgt. Nicht jeder konnte das Portal zum Beispiel aufrufen. „Noch funktioniert es leider nicht mit Geräten von Apple“, erklärt Thomas Pliquett.

Vielleicht auch ein Grund, warum am ersten Tag nur elf Essen die Ausgabe verließen. Mittlerweile ist die Mensa bei 55 Essen, wobei sich bereits 150 Eltern registriert haben, die Anmeldung nur noch nicht abgeschlossen ist. Lothar Wegner ist zuversichtlich, dass die Mensa bald wieder die gewohnte Zahl von 200 Essen pro Tag erreicht hat.

Wir haben mal die Schüler selbst gefragt, wie ihnen das neue Essen schmeckt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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