Elf von 41 Grundstücken bereits verkauft

Neubaugebiet "Auf dem Hegekamp"

In den vergangenen Tagen haben die Bagger am Neubaugebiet Auf dem Hegekamp zwar häufiger stillgestanden, doch die Arbeiten liegen im Zeitplan. Wann die ersten Häuser gebaut werden können, wie der Verkauf der Grundstücke voran schreitet und die Vermarktung bis jetzt läuft, hat uns Bauamtsleiter Josef Klaas erklärt.

SÜDKIRCHEN

, 10.04.2015, 09:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Elf von 41 Grundstücken bereits verkauft

Die Erschließungsarbeiten am Baugebiet Hegekamp liegen im Plan. Im Juni sollen die ersten Grundstücksbesitzer mit dem Hausbau beginnen können.

Wie weit sind die Erschließungsarbeiten aktuell? Obwohl die Arbeiten Ende Januar mit Verspätung gestartet sind, stehe der Zeitplan, so Klaas. Grund für die Verspätung war ungünstiges Wetter. Das sorgte auch zuletzt dafür, dass die Arbeit ruhen musste. Tief Niklas sorgte für eine erneute Zwangspause.

Wann kann der Hausbau starten? Der angepeilte Termin ist Mitte Juni. Bis dann soll der erste Bauabschnitt an der Julius-Schwieters-Straße fertig erschlossen sein. Die Verwaltung wolle allerdings früher fertig werden, sofern es möglich ist, stellt Klaas in Aussicht.

Wie viele Grundstücke sind schon verkauft? Elf Grundstücke von insgesamt 41 sind bereits verkauft, bei 15 laufen noch Verhandlungen. Je nachdem, wie sich die Nachfrage noch entwickelt, will die Gemeinde einen zweiten Bauabschnitt im östlichen Teil des Geländes erschließen. Ob dies geschieht, lasse jetzt noch nicht absehen, sagt Klaas. Spätestens im September müsse aber eine Entscheidung feststehen, weil bis dahin die Haushaltsplanung abgeschlossen sein muss.

Wie läuft die Vermarktung bislang? Bis jetzt attestiert Josef Klaas der Vermarktung ein positives Ergebnis. Zwar sei die Nachfrage nicht mehr so groß wie in den 90er-Jahren, als auf ein Grundstück noch zwei bis drei Interessenten kamen, trotzdem bekomme die Gemeinde genug Anfragen.

Womit kann die Gemeinde bei Interessenten punkten? Einerseits mit dem niedrigen Quadratmeterpreis von nur 99 Euro für Familien mit Kindern. Andererseits mit wenigen gestalterischen Vorgaben für die Bauherren. In der Vergangenheit habe man laut Bauamtsleiter einige Interessenten durch ein zu strenges Regelwerk verloren. Deshalb habe sich der Rat beim Baugebiet Auf dem Hegekamp bewusst für eine weitgehend freie Gestaltung bei Dach- und Fassadenform entschieden.

Bis wann sollen alle Grundstücke vermarktet sein? Klaas rechnet mit einem Zeitraum von etwa drei Jahren.

Wie macht die Gemeinde Werbung für das Baugebiet? Über verschiedene Kanäle: Radiowerbung bei zwei lokalen Sendern habe Nordkirchen ausprobiert, allerdings mit einem Ergebnis von gleich null Resonanz, berichtet Klaas. Auf der Messe „Bauen und Wohnen“ Ende Februar in Lüdinghausen hat die Gemeinde das Baugebiet ebenfalls vorgestellt. Am besten funktioniere laut Klaas zum einen die Mund-zu-Mund-Propaganda unter Freunden und Verwandten. Zum anderen erreiche man über das Internet vor allem viele Auswärtige Interessenten, so Klaas.

Surfen in Hochgeschwindigkeit
Die zukünftigen Anwohner des Baugebiets Auf dem Hegekamp werden mit Hochgeschwindigkeit im Internet surfen können. Wie berichtet, hat die Deutsche Telekom bereits einen Anschluss an ihr Glasfasernetz eingerichtet. Das heißt, die zukünftigen Eigenheimbesitzer haben den Zugang zum Glasfaser-Internet in Reichweite und können über einen entsprechenden Vertrag einen Zugang zu ihrem Haus bekommen.

Bürgerinitiative zum Kennenlernen
Die Bürgerinitiative „Lebenswertes Nordkirchen“ lädt zum Frühlingstreffen ins Café Grube, Schloßstraße 2, ein. Das Treffen ist am Sonntag, 12. April, ab 15.30 Uhr. Bei Kaffee und Kuchen können interessierte Bürger die Bürgerinitiative kennenlernen. 

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