Flüchtlinge können bald ins Schwimmbad einziehen

Böden sind fertig

Ende der Woche steht die ehemalige Schwimmhalle in Nordkirchen für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge zur Verfügung. Wir haben uns zuvor schon einmal mit der Kamera dort umgesehen.

NORDKIRCHEN

, 29.09.2015, 19:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Flüchtlinge können bald ins Schwimmbad einziehen

Der Teppichboden ist verlegt.

Der Teppichboden ist verlegt. Nun müssen noch die Betten und Trennwände aufgebaut werden. Zudem wird der untere Bereich der großen Fensterfront noch Vorhänge erhalten. Bald könne die Unterkunft bezogen werden, angepeilt ist das Ende der Woche - das teilte Bürgermeister Dietmar Bergmann Regierungspräsident Reinhard Klenke und Landrat Konrad Püning am Dienstag mit. Die beiden hatten die Unterkunft besucht.

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Notunterkunft in der ehemaligen Schwimmhalle

Ende der Woche steht die ehemalige Schwimmhalle in Nordkirchen für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge zur Verfügung. Wir haben uns dort schon mal mit der Kamera umgesehen.
29.09.2015
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Der untere Fensterbereich erhält noch Vorhänge.© Foto: Theo Wolters
Trennwände und Betten müssen noch aufgebaut werden.
Der Teppichboden ist in der Schwimmhalle verlegt.© Foto: Theo Wolters
Die Betten müsssen noch aufgebaut werden.© Foto: Theo Wolters
Der Teppichboden ist verlegt.© Foto: Theo Wolters
Matratzen liegen bereit.© Foto: Theo Wolters
Irina Möllering im Gespräch mit Bürgermeister Dietmar Bergmann und Landrat Konrad Püning.© Foto: Theo Wolters
Leiterin Irina Möllering (m.) stellte dem Regierungspräsidenten Reinhard Klenke die Einrichtung vor. Rechts Bürgermeister Dietmar Bergmann.© Foto: Theo Wolters
Blick in den Schlafbereich.© Foto: Theo Wolters
Irina Möllering leitet die Einrichtung in Nordkirchen.© Foto: Theo Wolters
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Reinhard Klenk schaute sich am Dienstag in der Notunterkunft am Schloss um. Er lobte den Einsatz der Gemeinde. "In nur kurzer Zeit wurde hier in Nordkirchen eine Unterkunft geschaffen", so der Regierungspräsident. Klenke erklärte, die Hilfsbereitschaft der Kommunen sei sehr groß.

60 Bewohner sind noch da

Die Einrichtung wird von Irina Möllering geleitet. Die 28-Jährige ist gelernte Bankkauffrau, hat in Berlin ihr Betriebswirtschaftsstudium abgeschlossen. "Ich war bei meinen Eltern in Buldern zu Besuch und habe dort eine Anzeige des DRK gelesen", so die 28-Jährige. Die Arbeit habe sie interessiert. Nun sei sie froh, dass sie helfen könne. 

73 Flüchtlinge waren in Nordkirchen angekommen, zurzeit leben noch 60 von ihnen in der Unterkunft, sechs Kinder sind unter den Bewohnern. "Es ist ganz normal, dass einige sich weiter auf den Weg machen", so DRK-Vorstand Christoph Schlütermann. Die Flüchtlinge könnten die Einrichtung jederzeit verlassen.

Ärztliche Sprechstunde

Geregelt ist in der Einrichtung die ärztliche Betreuung. Ortsansässige Ärzte haben die Sprechstunde organisiert und wechseln sich bei der täglichen Sprechstunde von 13.30 bis 14.30 Uhr ab.

Und heute übernehmen die Ärzte auch die Impfung der Bewohner. Mit der Bärenapotheke arbeite die Einrichtung, wie Leiterin Irina Möllering erklärte, gut zusammen. Man könne die Rezepte dort abgeben, die Medikamente würden dann in die Einrichtung geliefert.

 

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