Gegner waren bei Info-Veranstaltung die Mehrheit

Venneker-Umsiedlung

Die Venneker-Umsiedlung von Südkirchen nach Nordkirchen erhitzt weiter die Gemüter: Die Info-Veranstaltung am Mittwoch war gut besucht, wobei die Gegner in der Mehrheit waren. Die Anwohner konnten Fragen stellen und über die Umsiedlung diskutieren. Die Bilder von der Veranstaltung finden Sie in unserer Fotostrecke.

NORDKIRCHEN

, 04.12.2014, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gegner waren bei Info-Veranstaltung die Mehrheit

Gut besucht war die Informationsveranstaltung.

Auf großes Interesse stieß die Informationsveranstaltung zur Umsiedlung des Viehhandels Venneker von Südkirchen nach Nordkirchen. Nach Vorstellung des Bebauungsplans und der Gutachter-Ergebnisse konnten die Anwohner ihre Fragen loswerden. Bürgermeister Dietmar Bergmann betonte am Abend, dass man noch am Beginn des Verfahrens stehe.  Außerdem wurden Vor- und Nachteile des Umzuges diskutiert. Dabei prallten unterschiedliche Meinungen aufeinander. Die Befürworter erinnerten an die Bedeutung der Firma für die Schlossgemeinde und an die vielen Arbeitsplätze, die so in Nordkirchen entstehen.

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Informationsveranstaltung zur Venneker-Umsiedlung

Die Umsiedlung des Viehhandels Venneker von Südkirchen nach Nordkirchen erhitzt weiter die Gemüter. Auch deshalb war die Informationsveranstaltung am Mittwoch, 3. Dezember, gut besucht. Die Anwohner konnten dort Fragen stellen und über die Umsiedlung diskutieren.
04.12.2014
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Bürgermeister Dietmar Bergmann eröffnete die Veranstaltung.© Foto: Jürgen Weitzel
Carsten Lang erläuterte die Änderung des Flächennutzungsplans.© Foto: Jürgen Weitzel
Viele interessierte Bürger nahmen an der Venneker Informationsveranstaltung Teil.© Foto: Jürgen Weitzel
Carsten Lang erläuterte den Bebauungsplan.© Foto: Jürgen Weitzel
Gut besucht war die Informationsveranstaltung.© Foto: Jürgen Weitzel
Gut besucht war die Informationsveranstaltung.© Foto: Jürgen Weitzel
Gut besucht war die Informationsveranstaltung.© Foto: Jürgen Weitzel
Architekt Andreas Bodem erläuterte die Baupläne.
© Foto: Jürgen Weitzel
Architekt Andreas Bodem.© Foto: Jürgen Weitzel
Gut besucht war die Informationsveranstaltung.© Foto: Jürgen Weitzel
Gut besucht war die Informationsveranstaltung.© Foto: Jürgen Weitzel
Gut besucht war die Informationsveranstaltung.© Foto: Jürgen Weitzel
Viele interessierte Bürger nahmen an der Venneker Informationsveranstaltung Teil.© Foto: Jürgen Weitzel
Albert Venneker (r.) mit den Referenten Stefan Völlmecke (v.l.), Andreas Bodem und Carsten Lang.© Foto: Jürgen Weitzel
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In der Mehrheit waren aber am Mittwochabend die Gegner der Umsiedlung. Sie äußerten besonders ihre Ängste, da sie durch die Ansiedlung vermehrt multiresistente Keime befürchten. Durch die Ansiedlung entstehe eine Gesundheitsgefahr für die Bürger. In vielen Redebeiträgen wurde auch bemängelt, dass die Verwaltung nicht rechtzeitig über die Umsiedlung informiert habe. Dies tue sie erst, wenn schon fast alles entschieden sei.Bemühung um Transparenz  Dem widersprach Bürgermeister Dietmar Bergmann. Er betonte, eigentlich hätte man die Bürger erst nach dem Beschluss der Offenlage der Pläne durch den Rat informieren müssen. "Wir wollten aber die Bürger immer auf den neuesten Stand halten." So habe man bereits im April in einer Bürgerversammlung die Pläne des Unternehmens erläutert. Dietmar Bergmann betonte auch, die Fläche sei bereits vor 15 Jahren im Regionalplan als Gewerbefläche dargestellt worden. Die vorgesehene Fläche sei die einzige, die in Nordkirchen in Frage komme. Dietmar Bergmann wies darauf hin, es sei noch längst keine Entscheidung getroffen worden. "Ab nächster Woche sind alle Unterlagen bei uns im Rathaus einsehbar." Jeder Bürger könne seine Einwände äußern. "Wir als Verwaltung haben diese Einwände dann zu bewerten." Die endgültige Entscheidung treffe dann der Rat.

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