Gemeinde erwartet 80 Flüchtlinge bis Ende Januar

Vorbereitungen schon getroffen

Die Gemeinde Nordkirchen bekommt wieder neue kommunale Flüchtlinge zugewiesen. Bis Ende Januar sollen 80 Personen untergebracht werden, bestätigte Bürgermeister Dietmar Bergmann. Somit ist die vorübergehende Schonfrist beendet. Vorbereitungen seien jedoch schon getroffen, so der Bürgermeister.

NORDKIRCHEN

, 22.11.2016, 16:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gemeinde erwartet 80 Flüchtlinge bis Ende Januar

Die Schonfrist für zukünftige Zuweisungen, die es wegen der aufgenommenen Flüchtlinge in der ehemaligen Notunterkunft im Hallenbad Nordkirchen gab, ist beendet. 80 neue Flüchtlinge sollen bis Ende Januar zu der Gemeinde stoßen.

Bis Ende Januar bekommt die Gemeinde Nordkirchen wieder neue kommunale Flüchtlinge zugewiesen. Auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte Bürgermeister Dietmar Bergmann (SPD) am Freitag, dass Nordkirchen 80 Personen unterbringen muss. Die ersten Zehn seien bereits am Donnerstag in der Schlossgemeinde angekommen.

Unterkünfte in allen drei Ortsteilen

Nordkirchen sei aber darauf vorbereitet, so Bergmann. Die Gemeinde hat in allen drei Ortsteilen unterschiedliche Unterkünfte für Asylbewerber gekauft oder – wie aktuell in Capelle – gebaut. Dort sollen maximal 25 Menschen einziehen können, zuletzt kaufte die Gemeinde im Altendorf zwischen Nordkirchen und Capelle ein Zweifamilienhaus mit Platz für etwa 20 Menschen. „Die Unterkünfte sind eingerichtet“, sagt der Bürgermeister, der Neubau in Capelle soll nächsten Sommer fertig sein, spiele aber bei den aktuellen Zuweisungen keine Rolle, so Bergmann weiter.

Die Zuweisungen kommen nach und nach, erklärt der Bürgermeister: In dieser und der vergangenen Woche sind es jeweils zehn Personen, bis Weihnachten sollen es noch einmal zehn sein und im Januar wöchentlich ebenfalls zehn Menschen.

Schonfrist beendet

Nachdem die Notunterkunft im stillgelegten Hallenbadkomplex im Sommer geschlossen wurde, war die Gemeinde zunächst raus aus der Verteilung der Bezirksregierung Arnsberg. Dabei handelte es sich aber nur um eine Art Schonfrist. Ob Familien oder Einzelpersonen nach Nordkirchen kommen, wisse man noch nicht, sagt Bergmann. Aktuell leben in Nordkirchen 140 kommunale Flüchtlinge.

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