Gemeinde Nordkirchen reagiert auf Kritik der Bürger

Venneker-Umsiedlung

Die Pläne zur Umsiedlung des Viehhandels Venneker bewegen die Bürger: Bei der Gemeindeverwaltung sind viele Anregungen und Fragen eingegangen. Auch eine Stellungnahme des Landesbetriebs Straßen NRW liegt mittlerweile vor.

NORDKIRCHEN

, 24.01.2015, 07:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gemeinde Nordkirchen reagiert auf Kritik der Bürger

Das ist der geplante Standort für den Venneker-Neubau in Nordkirchen.

„Wir sind nach der Bürgerversammlung nicht untätig gewesen, haben weitere Gespräche geführt“, so Bürgermeister Dietmar Bergmann. Die öffentliche Auslegung der Pläne sie noch nicht abgeschlossen, doch wolle man einen Zwischenstand mitteilen.

Bauamtsleiter Josef Klaas  ging  auf die Anregungen der Bürger ein. „Das dominierende Thema war die Gefahr vor den Krankenhauskeimen“, so Josef Klaas. Man sehe nach vielen Gesprächen mit Fachleuten keine außerordentliche Gesundsheitsgefährdung. „Es gibt so auch keinen Grund für weitere Untersuchungen.“  Es seien auch Befürchtungen einer größeren Geruchsbelästigung vorgetragen worden. Die werde es geben, die Grenzwerte würden aber nicht überschritten.

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Klaas: „Wir leben halt auf dem Land. Den geäußerten Vorwurf der Falschinformation wies Josef Klaas im Namen der Verwaltung zurück. „Wir haben und werden auch in Zukunft ausreichend informieren.“

Von einigen Trägern des öffentlichen Rechts liegen bereits die Stellungnahmen vor. So teilte der Landesbetrieb Straßen mit, die Ermener Straße könne den zusätzlichen Verkehr aufnehmen. Klaas: „Der Landesbetrieb schlägt allerdings vor, alle Äste des Kreisverkehrs mit einem Radweg auszustatten.“ Zudem müsse die Straße zur Kläranlage so verbreitert werden, dass sich zwei LKW begegnen können.

Thema sei auch bereits der Brandschutz gewesen. „Es wird angeregt, zwei Flächen für die Entnahme von Löschwasser anzulegen“, so der Bauamtsleiter . Nicht befürchten muss man archäologische Grabungen an dieser Stelle. Der Bereich Archäologie des Landschaftsverbands hat gegen einen Bau auf dieser Fläche keine Bedenken. Dort werden keine archäologischeSchätze vermutet. 

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