Gesamtschule nutzt neues Computerportal

Vertrag unterzeichnet

Die Computer-Zukunft hat an der Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule gerade begonnen. Die Nutzung moderner Programme für den Unterricht wird schneller, sicherer, vielfältiger - und wirtschaftlicher.

NORDKIRCHEN

von Von Matthias Münch

, 26.09.2011, 16:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nutzung des Portals

Neben speziell zusammengestellten Softwarepaketen für allgemeinbildende- und Förderschulen kommen beim Schulportal PeP die verschiedensten technischen sowie kaufmännischen Anwendungen für Berufskollegs zum Einsatz. Die Nutzung der aktuellsten Microsoft Office-Produkte, incl. der Windows 7 Oberfläche und der Lernplattform IQ:on ist der aktuelle Standard. "Dafür werden nicht immer die neusten, schnellsten und besten PCs in den Schulen benötigt, mit einer einmal getätigten Investition kann die Schule schon mehrere Jahre gut leben. Der administrative Aufwand in der Schule ist nur noch im geringen Umfang notwendig, den Rest erledigen wir", so Horst Klimmek Projektleiter für PeP bei der Zentralen Datenverarbeitung des Kreises Unna.
 

Schon seit Anfang des Schuljahrs arbeitet die Gesamtschule mit PeP. Die ersten Eindrücke sind sehr gut, wie die Fachlehrer versicherten, die bei der Vertragsunterzeichnung dabei waren. Das Zauberwort, das die Kooperation für die Schlaun-Schule so attraktiv macht, heißt „Cloud Computing“. Der englische Begriff (Cloud = Wolke) bedeutet, das Software und Rechnerleistung aus der „Wolke“, also aus dem Netz kommen. In diesem Fall also vom Schulportal des Kreises Unna, das seit sieben Jahren damit Erfahrung sammelt. Für die Nutzer bieten sich mehrere Vorteile: Die Lehrer können sich künftig ganz auf die Unterrichts-Inhalte konzentrieren, die die PC-Programme für die einzelnen Fächer bieten. Die Pädagogen müssen sich nicht mehr um die leidigen technischen Probleme kümmern, die immer wieder mit Hard- oder Software entstehen.Dafür sind jetzt die IT-Fachleute des Schulportals verantwortlich. Außerdem muss die Schule die Systeme nicht ständig erneuern. PeP kann auch mit älteren Rechnern genutzt werden, weil die eigentlichen Kapazitäten ja von den Servern des Schulportals zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sorgt Pep für aktuellen Sicherheitsstandard gegen Viren, Hackerangriffe etc. Einmal mussten Gesamtschule und Gemeinde Nordkirchen jetzt kräftig investieren, um die Datenleitungen zu modernisieren. Künftig sparen sie aber viel Geld.

Sie bezahlen pro Computer und Monat zehn Euro an den Kreis. Dazu Dietmar Bergmann: „Die Gemeinde hat sich nach intensiver Analyse für PeP entschieden.“ Man habe damit eine richtungsweisende und kostengünstige Lösung gefunden, bei der sowohl Lehrer als auch Schüler gleichermaßen profitieren. Dies bestätigte auch Dieter Tigges: „Wir sind jetzt mit einem starken Partner an der Seite für die Zukunft gut aufgestellt.“ Michael Makiolla begrüßte „diese interkommunale Zusammenarbeit“ und trat möglichen Missverständnissen entgegen: „Das ist nicht der Versuch des Kreises Unna, sich in die Angelegenheiten des Kreises Coesfeld einzumischen. Wir treten hier nur als Dienstleister auf.“ Nordkirchens Haupt- und Schulamtsleiterin Mechtild Kammert erklärte, dass die Gemeinde sich durchaus auch bei anderen Partnern im Münsterland umgesehen habe. Aber den Service und die Wirtschaftlichkeit wie PeP habe sonst niemand bieten können.

Nutzung des Portals

Neben speziell zusammengestellten Softwarepaketen für allgemeinbildende- und Förderschulen kommen beim Schulportal PeP die verschiedensten technischen sowie kaufmännischen Anwendungen für Berufskollegs zum Einsatz. Die Nutzung der aktuellsten Microsoft Office-Produkte, incl. der Windows 7 Oberfläche und der Lernplattform IQ:on ist der aktuelle Standard. "Dafür werden nicht immer die neusten, schnellsten und besten PCs in den Schulen benötigt, mit einer einmal getätigten Investition kann die Schule schon mehrere Jahre gut leben. Der administrative Aufwand in der Schule ist nur noch im geringen Umfang notwendig, den Rest erledigen wir", so Horst Klimmek Projektleiter für PeP bei der Zentralen Datenverarbeitung des Kreises Unna.
 

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen
Olfener Kinderärztin zu Impfungen ab 12 Jahren: „Finde es sehr befremdlich“