Hannelore Kraft: "Bin begeistert von Nordkirchen"

Ministerpräsidentin zu Besuch

Über zwei Stunden hat sich NRW-Ministerin Hannelore Kraft am Montag Zeit genommen, sich die Kinderheilstätte in Nordkirchen und besonders deren Großküche anzuschauen. „Allein schon die Lage“, sagte Kraft anerkennend, kaum dass sie aus dem Auto gestiegen war. Wie Inklusion hier funktioniere, sei vorbildlich.

NORDKIRCHEN

, 21.02.2017, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat sich angeschaut, wie gut die Inklusion in der Kinderheilstätte funktioniert.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat sich angeschaut, wie gut die Inklusion in der Kinderheilstätte funktioniert.

Ist Nordkirchen ein Beispiel für andere Kommunen? Auf jeden Fall, mich beeindruckt, wie hier alles ineinandergreift. Das ist gelebtes Miteinander. Das Beispiel kann Ängste nehmen und zeigen, wie es funktionieren kann. Arbeitgeber sollten sich anschauen, wie toll die Arbeit in der Küche funktioniert. Ich bin begeistert von Nordkirchen.

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Aber zeigt die Existenz der Nordkirchener Förderschule für Kinder mit geistiger Behinderung nicht auch die Grenzen der Inklusion auf? Inklusion im schulischen Bereich funktioniert Schritt für Schritt. Man muss an der einen oder anderen Stelle nachjustieren. Aber das gemeinsame Lernen ist ein Muss: Wir haben die UN-Konvention unterschrieben. Manchmal kommt Kritik an fehlenden Integrationshelfern. Die darf sich aber nicht ans Land richten, sondern an die Kommunen.

Sind Sie selbst zusammen mit behinderten Kindern großgeworden? Nein, bis ich mit 30 in die Politik ging, hatte ich so gut wie keinen Kontakt zu ihnen. Inzwischen weiß ich, wie bereichernd der Kontakt ist, für die ganze Gesellschaft.

 

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