Hoher Schaden durch Schrauben im Maisfeld: Angeklagter in Berufung

Maisfeld-Attentat

NORDKIRCHEN/DORTMUND Vor dem Dortmunder Landgericht hat am Donnerstag der Berufungsprozess gegen einen 59-jährigen Mann aus Werne begonnen, der Schrauben an Maispflanzen gebunden haben soll. Bei der Ernte waren damals mehrere Maishäcksler zerstört worden.

von Von Anne Petersohn

, 07.05.2009, 15:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wichtigstes Indiz sind DNA-Spuren, die in drei Fällen am Isolierband sichergestellt werden konnten. Sie weisen eindeutig auf den Angeklagten hin. Der Werner beteuerte jedoch auch in der zweiten Instanz seine Unschuld. Wörtlich sagte er den Richtern: „Ich bin das nicht gewesen.“ Die 38. Berufungskammer will nun zahlreiche Zeugen hören. Mit einem Urteil ist voraussichtlich am 22. Mai zu rechnen. Durch die „Schrauben-Attentate“ war seinerzeit ein Schaden von rund 115 000 Euro angerichtet worden.

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