Initiative: Gemeinde nimmt Sorgen nicht ernst

Geplanter Venneker-Neubau

Nimmt die Gemeinde Nordkirchen die Sorgen der Bürger ernst? In Bezug auf den geplanten Neubau des Viehhändlers Venneker nicht. Das zumindest behauptet die Bürgerinitiative "Lebenswertes Nordkirchen", die sich gegen den Neubau ausspricht. Und die enttäuscht war von dem, was die Stadt offiziell erklärte.

NORDKIRCHEN

, 28.01.2015, 13:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Initiative: Gemeinde nimmt Sorgen nicht ernst

Das ist der geplante Standort für den Venneker-Neubau in Nordkirchen.

Enttäuscht verfolgten Mitglieder der Bürgerinitiative Lebenswertes Nordkirchen den Vortrag, den Bauamtsleiter Josef Klaas am Donnerstag im Bauausschuss hielt. „Wir sind der Meinung, die Verwaltung nimmt die Ängste von Bürgern noch nicht ernst genug“, erklärt Udo Bellack, Sprecher der Initiative.

Es seien Behauptungen aufgestellt worden, echte Argumente habe er aber nicht gehört. „Man muss politisch nicht alles machen, was man formal darf.“ Er habe sich zudem gewundert, dass es zu den Aussagen von Josef Klaas keine Diskussion und auch keine Fragen gegeben habe.

Info-Veranstaltung am 4. März im Bürgerhaus

Die Bürgerinitiative wird weiter gegen eine Umsiedlung des Betriebs kämpfen. Nach Einschätzung von Bellack würden viele schon eine Resignationshaltung an den Tag legen, da man meine, die Ansiedlung nicht verhindern zu können. „Unsere Aufgabe ist es, alle Bürger zu informieren, in wieweit sie von einer Ansiedlung an der Stelle betroffen sind.“

Der Termin für die vorgesehene Informationsveranstaltung mit Fachleuten steht nun auch fest. Am Mittwoch, 4. März, werden ab 19 Uhr im Bürgerhaus  Dr. Detlef Lüders  aus dem Krankenhaus in Werne und Dr. Hans-Peter Ammann aus Billerbeck zu Gast sein. Die Fachleute werden das Thema Krankenhauskeime aus verschiedenen Seiten behandeln.

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