Nach großem Interesse: Finanzhochschule gestattet Einblick in die neue FHF-Mensa

rnFachhochschule für Finanzen

In Betrieb ist die neue Mensa der Fachhochschule für Finanzen schon länger. Betreten dürfen sie aber nur FHF-Studenten und Mitarbeiter. Am Samstag hat die FHF aber eine Ausnahme gemacht.

Nordkirchen

, 24.06.2019, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Wir haben ja die offene Glasseite zu dem Wohnkomplex und die geschlossene Mauer in Richtung des Dorfes. Die Mensa ist nicht für den öffentlichen Publikumsverkehr freigegeben. Wir haben aber wahrgenommen, dass ein großes Interesse besteht. Deshalb veranstalten wir diesen Tag der offenen Tür“, erklärte Verwaltungsleiter Klaus-Wilhelm Gratzfeld beim Tag der offenen Tür am Samstag.

Rund 600 Studenten können in der Mensa auf zwei Etagen gleichzeitig beköstigt werden. Im Außenbereich befinden sich zusätzlich noch 100 Plätze. Neben der modernen Technik ist der wesentliche Unterschied zur alten Mensa, dass die Essensausgabe jetzt im Freeflow-System angeboten wird.

Essen wird individuell zusammengestellt

Während in der alten Mensa die Teller fertig portioniert wurden, ist jetzt eine individuelle Zusammenstellung möglich. Es gibt Ausgabetheken mit verschiedenen Komponenten, die zusätzlich zum Beispiel am Salatbuffet ergänzt werden können.

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Tag der offenen Tür Mensa FHF und Vorstellung Anmi

Die Fachhochschule für Finanzen hat am Samstag zu einem Tag der offenen Tür in die neue Mensa eingeladen. Viele Nordkirchener folgten der Einladung und sahen die neuen Räume, in die sonst nur FHF-Studenten und -Mitarbeiter dürfen.
23.06.2019
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Zahlreiche Besucher nutzen die Möglichkeit, sich einmal in der Mensa umzusehen.© Beate Dorn
Claudia Potthoff-Kovol, Klaus Wilhelm Gratzfeld und Gabriele Dahlkamp stellten das neue Anmietungskonzept vor.© Beate Dorn
Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, sich einmal in der neuen Mensa umzusehen.© Beate Dorn
Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, sich einmal in der neuen Mensa umzusehen.© Beate Dorn
Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, sich einmal in der neuen Mensa umzusehen.© Beate Dorn
Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, sich einmal in der neuen Mensa umzusehen.© Beate Dorn
Zahlreiche Besucher nutzen die Möglichkeit, sich einmal in der Mensa umzusehen.© Beate Dorn
Zahlreiche Besucher nutzen die Möglichkeit, sich einmal in der Mensa umzusehen.© Beate Dorn
Zahlreiche Besucher nutzen die Möglichkeit, sich einmal in der Mensa umzusehen.© Beate Dorn
Einzeln verpackte Portionen gehören der Vergangenheit an. Es stehen Spender bereit. So wird viel Müll vermieden.© Beate Dorn
Viele Besucher interessierten sich für das neue Anmietungskonzept.© Beate Dorn
Claudia Potthoff-Kovol, Klaus Wilhelm Gratzfeld und Gabriele Dahlkamp stellten das neue Anmietungskonzept vor.© Beate Dorn

„Hervorzuheben ist auch das Engagement für die Umwelt. Wir vermeiden Müll, indem Zucker und Milch nicht in kleinen Portionstütchen bereit stehen, sondern an entsprechenden Spendern direkt entnommen werden. Das gleiche gilt für Honig oder Marmelade“, so Gratzfeld.

„Alles neu und ordentlich“

Beim Tag der offenen Tür gab es Kompositionen rund um die Erdbeere. „Das sieht richtig lecker aus“, meinte Ralf Rotter, der gemeinsam mit seiner Ehefrau die Möglichkeit nutzte, auch mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. „Es sieht von außen mit den großen Sonnenschirmen schon schick aus. Der erste Eindruck ist super, alles neu und ordentlich. Wir werden uns auch noch in der Küche und im Lager umsehen.“

„Es hat sich viel geändert. Schön ist auch, dass ehemalige Arbeitskolleginnen vorbeigekommen sind, denen wir jetzt unseren Arbeitsplatz zeigen können. Das ist eine einmalige Gelegenheit“, sagte Marion Richter.

Studenten in Nordkirchen unterbringen

Klaus-Wilhelm Grazfeld, Claudia Potthoff-Kowol (FHF-Leitung) und Gabriele Dahlkamp (Zimmerverwaltung) nutzten den Tag der offenen Tür, um ausführlich über das neue Anmietungskonzept zu informieren.

Unterkünfte für StudentenWeitere Infos zur Zimmer-Vermietung und Kontakt

  • Fragen rund um die Vermietung beantwortet die Zimmerverwaltung gerne. Sie ist telefonisch unter Tel. (02596) 9 33 20 08 zu erreichen.
  • Von den Zimmern wird eine gewisse Ausstattung erwartet. Zwingend erforderlich sind ein W-Lan-Anschluss und die wöchentlichen Reinigung. Das ist nicht verhandelbar.
  • Es ist geplant, in Zusammenarbeit mit den Vermietern eine Klassifizierung vorzunehmen, die auch Einfluss auf die Höhe der Miete hat. Vorgesehene Kriterien werden die Eingang-Situation, die Ausstattung des Badezimmers und die Möblierung sein. Der Klassifizierungskatalog würde frühestens ab 2010/20121 gelten. Zunächst stehen die genannten Beträge fest.
  • Gratzfeld bezeichnete den Tag der offenen Tür auch als Tag des offenen Ohres. „Wenn Sie ein Anliegen haben, sind wir immer ansprechbereit. Man kann über alles reden.

„Ich möchte, dass sich Nordkirchen nicht nur als Schlossgemeinde, sondern auch als Gemeinde mit einem Hochschulstandort versteht. Wir würden die Studenten gerne in Nordkirchen unterbringen und ungern auf andere Standorte ausweichen. Zurzeit sind wir auf 129 Fremdanbieter angewiesen“, so Gratzfeld.

Finanzverwaltung sorgt mit neuer Regelung für mehr Verlässlichkeit

Bislang gab es individuelle Zeitmietverträge und somit nur wenig Verlässlichkeit. Um neue Vermieter zu finden oder alte zurückzugewinnen, gibt es wesentliche Veränderungen. In Abstimmung mit dem Finanzministerium haben die Verantwortlichen folgende Regelung hinbekommen:

Für ein Einzelzimmer werden pro Monat nicht mehr 300 sondern 400 Euro gezahlt. Der Betrag für ein Doppelzimmer steigt von 450 Euro auf 600 Euro monatlich. Angemietet wird durchgehend vom 1. September eines Jahres bis zum 30. Juni des Folgejahres. Im Juli und August könnten die Vermieter die Zimmer anderweitig vermieten oder die Zeit für einen Urlaub nutzen. Das sei eine deutliche Verbesserung, waren sich die Anwesenden einig.

Bauarbeiten von neuen Wohneinheiten liegen im Zeitplan

Der Neubau von 150 Wohneinheiten auf dem Gelände der Finanzhochschule habe keinen Einfluss auf die Anmietungen, betonte Gratzfeld. Die Bauarbeiten lägen zwar in Zeitplan, aber falls nicht alle Wohneinheiten rechtzeitig zum 1. September fertiggestellt sind, würden noch kurzfristig circa 25 bis 50 Zimmer gesucht.

Das wäre für Vermieter eine Möglichkeit, einen kürzeren Vertrag vom 1. September bis zum 31. Dezember abzuschließen und die Vermietung zu testen.

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