Kaminbrand in Capelle hielt alle drei Löschzüge aus Nordkirchen in Atem

Feuerwehr Nordkirchen

Es war schon dunkel, als am Samstag gegen 17.20 Uhr über einem Haus an der Sandstraße Funken in der Luft tanzten: ein gefährliches Schauspiel, das die komplette Feuerwehr auf den Plan rief.

Capelle

, 26.01.2020, 12:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kaminbrand in Capelle: Funken schlugen aus dem Schornstein, als die Feuerwehr eintraf.

Kaminbrand in Capelle: Funken schlugen aus dem Schornstein, als die Feuerwehr eintraf. © Freiwillige Feuerwehr

Alle drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Nordkirchen mussten am Samstag (25. 1.) ausrücken zu einem Kaminbrand in die Sandstraße: gerade rechtzeitig. Nach Angaben der Wehr wurde niemand verletzt.

Als die ersten Kräfte eintrafen, schlugen nach Auskunft von Feuuerwehrsprecher Tobias Heitkamp Funken aus dem Schornstein. Die Einsatzkräfte handelten sofort,. Sie holten das noch im Kamin vorhandene Brennholz heraus und löschten es ab.

Um auf Nummer Sicher gehen zu können, kontrollierten sie den Verlauf des Schornsteines mit einer Wärmebildkamera. Ein Schornsteinfeger kümmerte sich im Anschluss um die Reinigung.

Tipp: Kaminholz mindestens zwei Jahre lang lagern

Kamin- oder Schornsteinbrände müssten eigentlich „Rußbrände“ heißen, wie es im Feuerwehrmagazin nachzulesen ist. Ein Kamin besteht aus feuerfestem Material. Er kann selbst somit nicht brennen. Bei einem Kaminbrand habe sich vielmehr abgelagerter Ruß an der Innenseite des Kamins entzündet. Dieser Ruß entstehe, wenn die Verbrennung nicht vollständig stattfinden kann.

Ein Tipp der Experten: „Kaminholz sollte vor der Verbrennung wenigstens zwei Jahre gelagert werden. Dadurch erhöht sich nicht nur der Heizwert des Holzes, die Verbrennung läuft auch sauberer ab.“

Im Einsatz waren 53 Feuerwehrfrauen und -männer. Es kam zu kleinen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Sandstraße.

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