Klimaschutzkonzept

Klimaschutzkonzept der Gemeinde Nordkirchen auf der Zielgeraden

Klimaschutz. Ein kleines Wort mit einer großen Bedeutung. Von seinen Inhalten hängt unsere Zukunft ab. Die Aktualisierung des Klimaschutzkonzepts für Nordkirchen hat seine finale Phase erreicht.
Windenergie zu nutzen, sei im Bereich der erneuerbaren Energien bedeutend für die Minderung der Treibhausemissionen, heißt es im Entwurf des Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Nordkirchen. © Karim Lauoari (Archiv)

Der Tagesordnungspunkt 3 des öffentlichen Teils der Sitzung des Ausschusses für Klima. Umwelt und gemeindliche Entwicklung am Dienstag, 26. Oktober, klingt nüchtern: Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde Nordkirchen. Dahinter steckt aber ein 206 Seiten langes Werk mit Bestandsaufnahmen und Ideen. Es ist der Entwurf der „Fortschreibung des Kommunalen

Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde Nordkirchen“. Den hat die Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft im Auftrag der Gemeinde Nordkirchen verfasst. Und Chef Andreas Hübner soll den Entwurf im Ausschuss vorstellen.

Der Entwurf ist im Internet auf der Homepage der Gemeinde Nordkirchen einzusehen. Und zwar unter https://www.nordkirchen.info/buergerinfo/info.php. Ein Klick in die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt und gemeindliche Entwicklung führt dann zum Entwurf des Klimaschutzkonzepts.

Wer einen Blick hineinwirft, wird folgenden Satz lesen, der quasi über allem steht: „Die Leitlinie für das zukünftige Handeln der Gemeinde Nordkirchen im Klimaschutz sollte die Zielsetzung des Pariser Klimaabkommens darstellen, d. h. eine maximale Erwärmung der Erdatmosphäre um 1,5 °C.“

Beitrag zur Daseinsvorsorge

Wobei der aktuelle Entwurf des Klimaschutzkonzeptes auf dem bestehenden Klimaschutzkonzept der Gemeinde Nordkirchen aus dem Jahr 2012 aufsetzt. Seitdem ist viel passiert. Rahmenbedingungen und Klimabedingungen haben sich verändert. Insofern könne die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes als Chance genutzt werden, an diesen Herausforderungen der Zukunft zu arbeiten und somit einen Beitrag zur Daseinsvorsorge unter sich ändernden Rahmenbedingungen leisten, schreiben die Autoren des Konzeptentwurfs.

Eines der Ziele solle die Verminderung der Treibhausgasemissionen sein. Dazu könne die Nutzung erneuerbarer Energien beitragen. Im Entwurf heißt es unter anderem, das Treibhausgas-Minderungspotenzial durch die Errichtung von Windkraftanlagen sei bedeutend und nach dem Potenzial für den Ausbau der Photovoltaik das zweitgrößte, wenn es um die Nutzung erneuerbarer Energien und um Energieeffizienz gehe.

Rat hat das letzte Wort

Der Rat der Gemeinde Nordkirchen soll das Klimaschutzkonzept in seiner Sitzung am 16. Dezember endgültig beschließen.

Die Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt und gemeindliche Entwicklung beginnt am Dienstag, 26. Oktober, um 17.30 Uhr im Sitzungssaal des Bürgerhauses, Am Gorbach 2.