Klischees ausleben am Mädchentag

Angebot des JuNo

Beim Mädchentag im JuNo konnten Mädchen alles machen, was sie so gerne tun. Schminken, Basteln, Kettenfädeln, Filzen, Malen, SingStar oder eben Styling für Nägel, Haare oder Gesicht. "Ich haben ganz bewusst Klischees gewählt, die mädchentypisch sind," erzählt Elisabeth Högemann, Leiterin des Jugendtreffs.

NORDKIRCHEN

von Von Antje Pflips

, 14.03.2011, 18:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Luisa, Zara und Jenny macht SingStar besonders viel Spaß.

Luisa, Zara und Jenny macht SingStar besonders viel Spaß.

Am Mädchentag halfen ältere Mädchen vom offenen Treff und Mütter bei den Aktionen. Beim Filzen war jeder Platz besetzt. Emsig stachen die Mädchen auf ihr Motiv ein, damit es sich auch ordentlich verdichtet. Die Finger wurden mit Gummikappen geschützt, denn die spitze Nadel könnte auch gelegentlich vorbei gehen. So entstanden Herzen, Blumen oder Figuren in fröhlichen Farben. Im Raum nebenan wurden Bilderrahmen oder Grußkarten mit ganz viel Glimmer, Federn und bunten Glasperlen gestaltet.   Beim Kettenfädeln entstanden aus vielen bunten Perlen fantasievolle Ketten. Das machte auch Elena, Lisa und Franzis Spaß. Konzentriert fädelten sie winzig kleine Perlen auf die Nylonschnur. Im Styling-Raum ließ sich Melina geduldig die Haare machen. Ihre langen, glatten Haare sollten ein paar Locken erhalten, was gar nicht so einfach war. Luisa, Zara und Jenny hatten sich für den SingStar „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel ausgesucht. Das sei zwar nicht ihre Lieblingsgruppe, ließe sich aber gut singen. Lieber hörten sie Rosenstolz, was auch sofort danach spielte. Lauthals sangen sie weiter.

Zusammen mit Carolin Surmann und Dietmar Haarmann bietet Elisabeth Högemann im Jugendtreff ein vielfältiges Angebot. Er hat jeden Tag von 15 bis 21 Uhr geöffnet. Der nächste Sonntag ist ein Jungentag.  

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