Königin und Vogel tragen den gleichen Namen

Schützenbruderschaft St. Pankratius

Sandra ist 14 Kilogramm schwer und hat eine Spannweite von 1,20 Meter. Erbauer Reinhard Steinkuhl ist stolz auf seinen gebauten Vogel, hat ihn auf den Namen Sandra getauft. Sandra heißt auch die derzeitige Königin der Schützenbruderschaft St. Pankratius.

SÜDKIRCHEN

, 11.08.2016, 15:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Königin und Vogel tragen den gleichen Namen

Das Königspaar und der Vorstand mit dem Vogel Sandra.

Es ist bereits der siebte Vogel, den Reinhard Steinkuhl für die Schützenbruderschaft St. Pankratius gebaut hat. Rund 20 Stunden war er damit beschäftigt. Was ist denn nun das Interessante an dem Bau eines Vogels? „Es ist immer wieder spannend, wie viele Schüsse die Schützen benötigen“, so der Vogelbauer. Gebaut wurde Sandra aus Kiefern- und Tannenholz.

400 Schuss soll er aushalten

Helmut Steinkuhl rechnet mit rund 400 Schuss bis auch der letzte Vogelrest von der Stange fällt. Beim vergangenen Schützenfest schaffte es Andreas Erdmann mit dem 351. Schuss, passend zum 351. Jahr des Bestehens der Schützenbruderschaft.

Bevor der König am Samstag, 20. August, feststeht - das Vogelschießen beginnt um 11 Uhr - wird auf die Insignien angelegt. Die Schützen werden versuchen sich die beiden Flügel, die Krone, den Apfel und das Zepter zu zu sichern. Beliebt ist immer das kleine Holzfässchen.

Dem Fass-Schützen winken 50 Liter Bier

Denn der erfolgreiche Schütze darf sich auf ein 50-Liter-Fass Gerstensaft freuen. „Es waren auch schon mal rund 90 Schuss nötig, um das Fässchen herunterzuholen“, so Vogelbauer Reinhard Steinkuhl. Eine feste Reihenfolge der Insignien ist bei der Schützenbruderschaft nicht festgelegt. Oft wird aber zunächst auf das Fässchen gezielt.

Das Königspaar Andreas Erdmann und Sandra Tewes begutachtete am Mittwochabend gemeinsam mit Vortandsmitgliedern den Vogel Sandra. Sandra ist nun bis zum Schützenfest bei der Bäckerei Hattebuer an der Cappenberger Straße ausgestellt. Jeder Bürger kann sich so ein Bild von Sandra machen.

Wenn man so bei den Schützen nachhört, kann man sich wieder auf ein spannendes Schießen freuen. Es soll wohl wieder einige Anwärter geben.

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